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deutsche Politikerin (CDU)
eigentlich: Angela Dorothea Merkel
nach Jahren geordnet
- "Es gibt das Gerücht, dass Staaten nicht pleitegehen können. Dieses Gerücht stimmt nicht." - auf einer Veranstaltung der Privatbank Metzler im Januar 2009 (Der Spiegel Nr. 5/2009 vom 26.01.2009, Titelstory: "Irgendwann ist Zahltag", Seite 50, 2. Spalte)[1]
- "Außer dem Staat kann keiner mehr helfen. Das ist eine interessante Erfahrung." - auf der CDU Parteikonferenz, 31. Januar 2009 (Spiegel Online 31.01.2009: "Merkel billigt Teilverstaatlichung schwächelnder Banken") [2]
- "Mal bin ich liberal, mal bin ich konservativ, mal bin ich christlich-sozial – und das macht die CDU aus." - in der ARD-Sendung "Anne Will" am 22.03.2009 (tagesschau.de)
- "Wir werden nicht zulassen, dass technisch manches möglich ist, aber der Staat es nicht nutzt." - Zum Thema Überwachung auf einer Wahlkampfveranstaltung in Osnabrück, Freiheitblog Mitschnitt, Januar 2008
- "Aber Demokratie ist nicht immer eine Sache von einsamen Entscheidungen, sondern in der Regel ein Geschäft der Meinungsbildung vieler." - In einem Interview mit der Berliner Zeitung, berlinonline.de, 7. November 2007
- "Ich ahne, wovon ich spreche, meine Damen und Herren." - Auf einer Rede anlässlich des Steinkohletages, bundesregierung.de
- "Es darf keine Denkverbote geben." - zu Plänen Wolfgang Schäubles, unter anderem die Rechtmäßigkeit der gezielten Tötung Verdächtiger durch den Staat prüfen lassen zu wollen, sueddeutsche.de, 9. Juli 2007
- "Man bekommt beim Schweigen ganz gut ein Maß für die Zeit." - Süddeutsche Zeitung Nr. 86/2007 vom 14. April 2007, S. VIII
- "Mit dem Kopf durch die Wand wird nicht gehen. Da siegt zum Schluss immer die Wand." - spiegel.de
- "Und so wünsche ich mir, dass die Bürgerinnen und Bürger Europas in 50 Jahren sagen werden: Damals, in Berlin, da hat das vereinte Europa die Weichen richtig gestellt. Damals, in Berlin, da hat die Europäische Union den richtigen Weg in eine gute Zukunft eingeschlagen. Sie hat anschließend ihre Grundlagen erneuert, um nach innen, auf diesem alten Kontinent, wie nach außen, in dieser einen großen-kleinen Welt, einen Beitrag zu leisten. - Rede beim Festakt zur Feier des 50. Jahrestages der Unterzeichnung der „Römischen Verträge“, eu2007.de, 25. März 2007
- "China muss lernen, mit dem geistigen Eigentum so umzugehen, wie wir das gewöhnt sind, denn das ist Raub, wenn man da einfach kopiert." - Interview mit dem ZDF, bundesregierung.de, 23. Mai 2006
- "Der Maßstab der CDU ist und bleibt das christliche Menschenbild. Das ist auch Absage an jedwede Ideologie"; auf der Wertekonferenz der CDU, 20. Februar 2006, Netzeitung
- "Der Staat muss fördern und darf nicht einschränken. In diesem Sinne muss er Gärtner sein und nicht Zaun. Wir sollten den Menschen zutrauen, dass sie sich engagieren und Verantwortung übernehmen wollen." - Interview in der Süddeutschen Zeitung, 20. Mai 2006, bundeskanzlerin.de
- "Es ist wahr: Europa ist kein Christenklub. Aber wahr ist auch: Europa ist ein Grundwerteklub. Hier bei uns gelten Menschen- und Bürgerrechte. Diese Menschen- und Bürgerrechte beruhen bei uns ganz wesentlich auf dem Menschenbild des Christentums." - Rede auf dem 20. Bundesparteitag der CDU am 27. November 2006 in der Dresdner Frauenkirche, dresden2006.cdu.de
- "Nicht jede heilige Kuh kann mit einem Prinzip gerechtfertigt werden." - Rede im Bundestag, März 2006, sueddeutsche.de
- "Wenn die Münchner rufen »Wir fahren nach Berlin«, das ist was tolles." - über die Sprechchöre der deutschen Fans im Münchner WM-Stadion; Focus Nr. 27, 3. Juli 2006, focus.de
- "Wenn wir nicht heute helfen, die Probleme vor Ort zu lösen, werden sie uns eines Tages im eigenen Land einholen." - 24. Mai 2006, zeit.de
- "Wer weiß, wie dem demografischen Wandel erfolgreich zu begegnen ist, den beglückwünsche ich"; Bundespressekonferenz 20.08.2006, Süddeutsche Zeitung
- "Die Beschäftigung mit nicht vorrangigen Dingen darf aber kein Ersatz dafür sein, dass wir auf die eigentlich bedrängenden Fragen keine Antwort haben."; vor Bundesausschuss und Wertekonferenz der CDU, Seite 4, 2. Absatz. letzter Satz der Mitschrift, 20.02.2006, [3]
- "Deutschland und Frankreich dürfen diese Motoren-Funktion nicht dazu benutzen, andere vor den Kopf zu stoßen." - Interview in der FAZ zur Rolle von Deutschland und Frankreich in der Europäischen Union, faz.net, 24. Juni 2005
- "Die Frauenfußball-Nationalmannschaft ist ja schon Fußballweltmeister, und ich sehe keinen Grund, warum Männer nicht das Gleiche leisten können wie Frauen." - Erste Neujahrsansprache als Kanzlerin, 31. Dezember 2005, tagesschau.de, sueddeutsche.de, welt.de, focus.de, spiegel.de
- "Ich will Deutschland dienen." - Eingangssatz ihrer Dankesrede zur Nominierung als gemeinsame Kanzlerkandidatin von CDU/CSU am 30. Mai 2005, »Hamburger Abendblatt«, 31. Mai 2005, sueddeutsche.de, faz.net, handelsblatt.com
- "Wir haben wahrlich keinen Rechtsanspruch auf Demokratie und soziale Marktwirtschaft auf alle Ewigkeit. Unsere Werte müssen sich auch im Zeitalter von Globalisierung und Wissensgesellschaft behaupten." - Rede zur 60-Jahr-Feier der CDU am 16. Juni 2005, regina-van-dinther.de
- "Die multikulturelle Gesellschaft ist grandios gescheitert." - FAZ.net, 20. November 2004
- "Ich denke an dichte Fenster! Kein anderes Land kann so dichte und so schöne Fenster bauen." - BILD-Zeitung, 29. November 2004 auf die Frage, welche Empfindungen Deutschland in ihr weckt
- "Vor lauter Globalisierung und Computerisierung dürfen die schönen Dinge des Lebens wie Kartoffeln oder Eintopf kochen nicht zu kurz kommen." - Rede auf dem Hessentag in Heppenheim vor 4000 Landfrauen in: Handelsblatt, 24. Juni 2004
- "Ich gehöre zu dem Typ Mensch, der schon im Sport die gesamte Unterrichtsstunde auf dem Dreimeterbrett gestanden hat und erst in der 45. Minute gesprungen ist." - Welt am Sonntag, 31. Dezember 2000
- "Sozial ist, was Arbeit schafft." - Kernsatz Merkels zur Sozialpolitik im Wahlprogramm der CDU zur Bundestagswahl 2005, focus.de, stern.de
[Bearbeiten] Zitate mit Bezug auf Angela Merkel
- "Aber ich bewundere Frau Merkel, die, neben ihrem politischen Geschick, auch in der Entgegennahme internationaler Handküsse eine gesellschaftliche Überlegenheit beweist, die heute selten geworden ist." - Loriot in einem Interview mit dem Spiegel (Nr. 52/2006, S. 63)
- "Angela Merkel ist jetzt an dem Punkt angekommen, an dem es nicht mehr um das große Klimakino der Gipfel geht, sondern um die Umsetzung in der Realität. Das „altmodische Auto bleibt für Merkel ein Heiligtum.“ - Renate Künast, gegenüber dem Tagesspiegel, 22. Dezember 2007
- "[...] auch wenn ich nicht viel über ihre Bundeskanzlerin weiß, kann ich sagen, dass sie das Bild einer fähigen Frau verkörpert. Es sollten mehr Frauen in die Regierungen, die Männer haben genug getan." - Sigourney Weaver, Brigitte Nr. 21/2008 vom 24. September 2008, S. 88
- "Bisher waren in Deutschland nur Männer Bundeskanzler, und es ist fraglich, ob das Land reif für eine Frau in dieser Position ist. Insofern wäre die Wahl von Angela Merkel ein guter Kompromiss." - Ove Lieh, Satiremagazin Eulenspiegel 7/2005
- "Dass Frau Merkel ein Prä hat, ist nach wie vor unbestritten." - Michael Glos, zum Erstzugriffsrecht auf die Kanzlerkandiatur 2006, Der Tagesspiegel, 22. September 2004
- "Der Volker Rühe ist ein guter Mann, und die Angela Merkel, die ist auch ein guter Mann." - Norbert Blüm, zitiert in Hamburger Abendblatt, 24. November 2005
- "Die Arbeitslosigkeit sinkt, die Mehrwertsteuer steigt, die Frisur hält." - Ralph Morgenstern, Blond am Freitag (ZDF) vom 15. Dezember 2006
- "Eine geschiedene, kinderlose Ostdeutsche und ein schwuler Liberaler an der Spitze von Union und FDP - das wäre ohne Rot-Grün nicht möglich gewesen." - Daniel Cohn-Bendit, DER SPIEGEL, 19. August 2005
- "Eine Politikerin sollte nicht die Augen schließen und dann einfach den Mund aufmachen, sondern erst die Augen und dann langsam den Mund." - Hamid-Resa Assefi, Spiegel-Online, 5. Februar 2006, bezogen auf Merkels Äußerungen über die iranische Atompolitik, www2.onnachrichten.t-online.de
- "Jamaika ist keine Option. Können Sie sich Angela Merkel oder Edmund Stoiber mit Dreadlocks vorstellen?" - Joschka Fischer zur möglichen "Jamaika"-Koalition nach den Bundestagswahlen, 19. September 2005, morgenpost.de, 20. September 2007
- "Merkel ist supersüß." - Christoph Schlingensief, Interview in der ZEIT vom 5. August 2005
- "Sie hat immer den selben Hosenanzug an. Sie färbt ihn nur ab und zu anders ein." - Urban Priol, Frankfurter Rundschau, 5. August 2006
- "Zielstrebig und machtbewusst. Die hat von Kohl über Schäuble bis Merz immerhin die halbe CDU-Führungsriege hingemeuchelt. So eine brauchen wir!" - Basilius Streithofen, stern Nr. 30/2005