Ralph Waldo Emerson

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Ralph Waldo Emerson

Ralph Waldo Emerson (1803-1882)[Bearbeiten]

US-amerikanischer Philosoph und Dichter

Zitate mit Quellenangabe[Bearbeiten]

  • "Auch streift der Mensch in den Wäldern seine Jahre ab wie die Schlange ihre Haut und ist, in welchem Jahre seines Lebens er auch stehen mag, doch immer ein Kind. In den Wäldern ist immerwährende Jugend. In diesen Pflanzungen Gottes herrscht Würde und Heiligkeit, eine immerwährende Festlichkeit wird bereitet, und kein Gast vermag zu erkennen, wie er in tausend Jahren ihrer überdrüssig werden sollte." - Natur (Nature), zitiert nach der deutschen Übersetzung von Harald Kiczka, Zürich 1988, S. 16
  • "Das Antlitz der Natur ist ein Ausdruck der Andacht. Wie die Gestalt Jesu steht sie da mit geneigtem Haupt und den Händen über der Brust gefaltet. Der glücklichste Mensch ist derjenige, der von der Natur die Verehrung lernt." - Natur (Nature), zitiert nach der deutschen Übersetzung von Harald Kiczka, Zürich 1988, S. 78/79
  • (Original: "The aspect of nature is devout. Like the figure of Jesus, she stands with bended head, and hands folded upon the breast. The happiest man is he who learns from nature the lesson of worship." - Nature. New edition. Boston & Cambridge 1849. Chapter VII, Spirit,p. 59 books.google)
  • "Die Sonne bescheint nur das Auge des Mannes, aber in das Auge und das Herz des Kindes scheint sie hinein." - Natur (Nature), zitiert nach der deutschen Übersetzung von Harald Kiczka, Zürich 1988, S. 15
  • "Ein Mensch, der in die Einsamkeit gehen will, muß sich von seiner Wohnstube ebenso weit entfernen wie von der Gesellschaft. Ich bin nicht allein, während ich lese und schreibe, obschon niemand bei mir ist. Aber wenn ein Mensch allein sein will, laß ihn zu den Sternen aufblicken." - Natur (Nature), zitiert nach der deutschen Übersetzung von Harald Kiczka, Zürich 1988, S. 13
  • "In den Wäldern kehren wir zur Vernunft und zum Glauben zurück." - Natur (Nature), zitiert nach der deutschen Übersetzung von Harald Kiczka, Zürich 1988, S. 16
  • "In der Wildnis finde ich etwas Wertvolleres und Verwandteres als auf den Straßen und in den Dörfern. In der ruhigen Landschaft, und besonders in der weit entfernten Linie am Horizont, erblickt der Mensch etwas, das so schön ist wie seine eigene Natur." - Natur (Nature), zitiert nach der deutschen Übersetzung von Harald Kiczka, Zürich 1988, S. 17

Unvollständige Quellengabe (Hinweis)

  • "Die Gesellschaft ist eine Welle. Sie selbst bewegt sich vorwärts, nicht aber das Wasser, woraus sie besteht." - Essays
  • "Die Jahre lehren viel, was die Tage niemals wissen." - Essays
  • "Wissen heißt wissen, dass wir nicht wissen können." - Montaigne oder der Skeptiker

Zitate mit Bezug auf Ralph Waldo Emerson[Bearbeiten]

  • "Emerson begann selten zu schreiben, ohne vorher ein paar Seiten von Plato zu lesen." - Marcel Proust, Tage des Lesens. Aus dem Franz. von Helmut Scheffel. 1. Auflage. Frankfurt am Main; Leipzig: Insel-Verlag. ISBN 3458344187, S. 36
  • "Emerson besaß bestimmt Bedeutung, aber jene trockene Art Bedeutung, der gegenüber ich immer fürchte, ungerecht zu sein: ein Puritaner, bemüht ein Heide zu sein, der es auch erreicht, ein Heide zu werden, aber zaudert, ob er hingehen soll, sich eine Tänzerin anzusehen." - Gilbert Keith Chesterton, Wie denken Sie darüber?, Schünemann, Bremen 1932, S. 181/182
  • "Emerson hat jene gütige und geistreiche Heiterkeit, welche allen Ernst entmutigt." - Friedrich Nietzsche, Götzen-Dämmerung, Streifzüge eines Unzeitgemäßen, 13 zeno.org

Weblinks[Bearbeiten]

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