Franz Werfel

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[Bearbeiten] Franz Werfel (1890-1945)

österreichischer Schriftsteller

[Bearbeiten] Überprüft

  • "Der sicherste Reichtum ist die Armut an Bedürfnissen." - Zwischen Oben und Unten, Langen - Mueller Verlag, März 1985, ISBN 3784415628
  • "Der Trick der Schöpfung ist satanisch witzig. // Das Weib bleibt vorher kühl, der Mann ist hitzig. // Sie glüht nachher und er sieht auf die Uhr. // So stirbt Betrug nicht aus und nicht Natur!" - Spiegelmensch. In: Dramen. Berlin und Weimar: Aufbau-Verlag, 1973. S. 129
  • "Fremdsein ist eine gewaltiges Handwerk, das Fleiß und Fertigkeit erfordert." - Zwischen Oben und Unten, Langen - Mueller Verlag, März 1985, ISBN 3784415628
  • "Gott verzeiht nicht was die Menschen verzeihen. Die Menschen verzeihen nicht, was Gott verzeiht." - Zwischen Oben und Unten
  • "Jeder Mensch ist eine Melodie. Lieben heißt: sie innehaben. Ich bin für dich, du bist für mich ein Lied." - Ehespruch
  • "Mein Leben! Immer wieder komme ich in eine unbekannte Stadt und bin fremd. Auch im Jenseits werde ich nur ein Zugereister oder Refugie sein!" - Zwischen Oben und Unten, Langen - Mueller Verlag, März 1985, ISBN 3784415628
  • "Was wir Aberglauben nennen, das ist oft nur das Zittern und Wallen der erwärmten Luft auf die aufrechte Flamme des Glaubens." - Zwischen Oben und Unten, Langen - Mueller Verlag, März 1985, ISBN 3784415628
  • "Wer nicht in einem unerbittlichen Institut aufgewachsen ist, wird sein Lebtag die Bedeutung des Wortes »Sonntag« nicht ermessen. Sonntag, das ist der Tag, wo die erdrosselnde Hand der Angst um den Hals sich lockert, Sonntag, das ist ein Erwachen ohne den bangen Brechreiz, Sonntag, das ist der Tag ohne Prüfung, Strafe, erbitterten Lehrerschrei, der Tag ohne Schande, ohne zurückgewürgte Tränen, Erniedrigungen, der Tag, da man in einem süßen Glockenmeer erwacht." - Nicht der Mörder, der Ermordete ist schuldig. In: Drei Erzählungen. 3. Auflage. Leipzig: Reclam, 1969. S. 8
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