Gast

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Zitate[Bearbeiten]

  • "Auch streift der Mensch in den Wäldern seine Jahre ab wie die Schlange ihre Haut und ist, in welchem Jahre seines Lebens er auch stehen mag, doch immer ein Kind. In den Wäldern ist immerwährende Jugend. In diesen Pflanzungen Gottes herrscht Würde und Heiligkeit, eine immerwährende Festlichkeit wird bereitet, und kein Gast vermag zu erkennen, wie er in tausend Jahren ihrer überdrüssig werden sollte. In den Wäldern kehren wir zur Vernunft und zum Glauben zurück." - Ralph Waldo Emerson, Natur (Nature), zitiert nach der deutschen Übersetzung von Harald Kiczka, Zürich 1988, S. 16
  • "Der Gast ist der natürliche Feind des Kochs." - Harald Wohlfahrt, zitiert in Geo Saison 7/2006, S. 56
  • "Der Zustrom von Gästen zerstört die Gastfreundschaft." - Jean-Jacques Rousseau, Émile
  • "Ein Gast zu ungelegener Zeit ist schlimmer als ein Tatarenüberfall." - Nikolai Gawrilowitsch Tschernyschewski, Was tun? Aus dem Russischen übersetzt von Manfred Hellmann und Hermann Gleistein. Berlin: Aufbau-Verlag, 1952. S. 355
  • "Hier wendet sich der Gast mit Grausen." - Friedrich Schiller, Der Ring des Polykrates
  • "Kein Gast ist so willkommen im Hause seines Freundes, dass er nicht nach drei Tagen zur Last wird." - Plautus, Miles Gloriosus (Der ruhmreiche Soldat), 741f, III.i / Pleusicles
  • "Wenn die Gäst’ wüssten, wie z’wider sie einem oft sind, es ließ sich gar kein Mensch mehr einladen auf der Welt. " – "Johann Nepomuk Nestroy, Das Mädel aus der Vorstadt I, 6 (Frau v. Erbsenstein)

Sprichwörter und Volksmund[Bearbeiten]

  • "Behandle deinen Gast zwei Tage lang als Gast, aber am dritten Tag gib ihm eine Hacke." - Suaheli-Sprichwort
  • "Wie der Stamm und seine Äste, so der Wirt und seine Gäste." - Berliner Wirtshausspruch

Weblinks[Bearbeiten]

Wikiquote
Siehe auch: Gastfreundschaft
Wikiquote
Vergleiche auch: Wirt
Wikipedia
Wikipedia führt einen Artikel über Gast.
Wiktionary
Wiktionary führt den Wörterbucheintrag Gast.