Hermann Göring

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Hermann Göring (1945)

Hermann Göring (1893-1946)

deutscher Politiker (NSDAP)

Zitate mit Quellenangabe

  • "Erz hat stets ein Reich stark gemacht, Butter und Schmalz haben höchstens ein Volk fett gemacht." - Rede am 7. Dezember 1935 in der Hanseatenhalle Hamburg books.google, Europäische Revue, Band 12, 1936, S. 138 books.google
  • "Ich beauftrage Sie weiter, mir in Bälde einen Gesamtentwurf über die organisatorischen, sachlichen und materiellen Vorausmaßnahmen zur Durchführung der angestrebten Endlösung der Judenfrage vorzulegen." - Brief an Reinhard Heydrich, Juli 1941, de.wikisource.org
  • "Natürlich, das einfache Volk will keinen Krieg […] Aber schließlich sind es die Führer eines Landes, die die Politik bestimmen, und es ist immer leicht, das Volk zum Mitmachen zu bringen, ob es sich nun um eine Demokratie, eine faschistische Diktatur, um ein Parlament oder eine kommunistische Diktatur handelt. […] Das ist ganz einfach. Man braucht nichts zu tun, als dem Volk zu sagen, es würde angegriffen, und den Pazifisten ihren Mangel an Patriotismus vorzuwerfen und zu behaupten, sie brächten das Land in Gefahr. Diese Methode funktioniert in jedem Land." - Interview mit Gustave Gilbert in der Gefängniszelle, 18. April 1946, Nürnberger Tagebuch (1962; Originalausgabe: "Nuremberg Diary" 1947), S. 270 books.google, S. 270 books.google, S.270 books.google. Aus dem Amerikanischen übertragen von Margarete Carroux, Karin Krauskopf und Lis Leonard.
  • (Englisch: Naturally, the common people don't want war; neither in Russia nor in England nor in America, nor for that matter in Germany. That is understood. But, after all, it is the leaders of the country who determine the policy and it is always a simple matter to drag the people along, whether it is a democracy or a fascist dictatorship or a Parliament or a Communist dictatorship.[…] That is easy. All you have to do is tell them they are being attacked and denounce the pacifists for lack of patriotism and exposing the country to danger. It works the same way in any country. - en:Hermann Göring#Nuremberg Diary (1947) p. 278-279 books.google)

Zugeschrieben

  • "Ich habe kein Gewissen! Mein Gewissen heißt Adolf Hitler." - Hermann Rauschning: w:Gespräche mit Hitler. Europa Verlag, Zürich 1940, S. 77. Rauschning will kurz nach dem Reichstagsbrand in der Wandelhalle vor den Amtsräumen Hitlers in der Reichskanzlei mitangehört haben, wie Göring Himmler, Frick und einigen Gauleitern schilderte, wie „seine Jungens“ in den Reichstag eingedrungen seien und diesen angezündet hätten. Diese Darstellung wird inzwischen überwiegend nicht mehr ernst genommen. Vgl. Theodor Schieder: Hermann Rauschnings „Gespräche mit Hitler“ als Geschichtsquelle. Vortrag bei der Sitzung der Rheinisch-Westfälischen Akademie der Wissenschaften am 21. Juli 1971. S. 31. ff. books.google
  • In London wie in Washington kann man sich doch dem Eindruck der großen politischen Reden und Proklamationen vom 30. Januar [1943] nicht entziehen. Die Rede Görings wird etwas belächelt. Das liegt wohl in der Hauptsache daran, daß er eine Kundgebung um eine Stunde wegen ein paar englischer "Moskito"-Flugzeuge verschoben hat. Die englische Presse wirft ihm nun vor, daß er einmal erklärt habe, er wolle Meier heißen, wenn je ein englisches Flugzeug über Berlin erscheine, und jetzt seine eigene Rede wegen ein paar englischer Flugzeuge aufschieben müsse. Aber das ist eine sehr kurzsichtige und alberne Kritik der Engländer, die von uns nichts ernst genommen zu werden braucht. Im übrigen versteifen sich die Engländer auf diesen einen Umstand der Kundgebung vom 30. Januar, um nicht in eine für sie peinliche Auseinandersetzung über die Gefahr des Bolschewismus hineinzugeraten.- Joseph Goebbels, Tagebucheintrag vom 1. Februar 1943
  • "Wer Jude ist[,] bestimme ich!" - Upton Siclair: One Clear Call. Viking New York 1948, p. 498 books.google

Zitate mit Bezug auf Hermann Göring

  • "Das ist der schlimmste Präsident seit Hermann Göring." - Helmut Kohl über Wolfgang Thierse, laut "DER SPIEGEL" während eines Essens unter Kollegen am 29. August 2002, nicht bestätigt
  • "Eiserner, Du hast mich verraten." - Ernst Udet, Letzte Worte, 17. November 1941

Weblinks

Commons
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