Joseph Görres

aus Wikiquote, der freien Zitatsammlung
Wechseln zu: Navigation, Suche
Joseph Görres (F. Diez, 1838)

Joseph Görres (1776-1848)[Bearbeiten]

deutscher Hochschullehrer, Pädagoge und Publizist

Zitate mit Quellenangabe[Bearbeiten]

  • "Alles Thun ist gebend nach vorwärts, empfangend nach rückwärts." - Besprechung von »Des Knaben Wunderhorn«. Heidelbergische Jahrbücher der Literatur. Fünfte Abtheilung. Philologie, Historie, schöne Literatur und Kunst. Jg. 2, 1809, Bd. 1, Heft 5, S. 222-237, S. 227 und Jg. 3, 1810, Bd. 2, Heft 9, S. 30-52. uni-due.de
  • "Das Volk, welches seine Vergangenheit von sich wirft, entblößt seine feinsten Lebensnerven allen Stürmen der wetterwendischen Zukunft." - Der teutsche Reichstag, zitiert nach: Gesammelte Schriften, Hrsg. Marie Görres, Erste Abtheilung, Zweiter Band, München 1854, S. 144, Google Books
  • "der Himmel ist das umfangende, spendende, wesentlich feurige, männliche Prinzip, die Erde aber das umarmte, empfangende, dunkle, feuchte, weibliche Prinzip; aus der Verknüpfung beider sind alle Dinge hervorgegangen." - Mythengeschichte der asiatischen Welt, Erster Band, Mohr und Zimmer, Heidelberg 1810, S. 24, Google Books
  • "Die erste Religion war jene, die das erstgeborne Volk der Sterne übte." - Mythengeschichte der asiatischen Welt, Erster Band, Mohr und Zimmer, Heidelberg 1810, S. 6, Google Books
  • "Ein jeder Frühling ist neue Feier der großen Vereinigung der männlichen und weiblichen Natur, [...]." - Mythengeschichte der asiatischen Welt, Erster Band, Mohr und Zimmer, Heidelberg 1810, S. 25, Google Books
  • "Jede Zeit hat ihre Propheten und ihre Gottbegeisterten;" - Mythengeschichte der asiatischen Welt, Erster Band, Mohr und Zimmer, Heidelberg 1810, S. 5, Google Books
  • "Wenn der Naturforscher in Betrachtung der Dinge versunken steht, ist's nicht die höchste Andacht in seinem Treiben, wenn er ihren Zusammenhang mit Gott in reinem Sinne immer vor Augen hält? Ist nicht des Dichters Weihe eine Priesterweihe, wenn seine Begeisterung ihm aus dem ewigen Urbehälter aller Beseligung zugeflossen, und seine Ideale im überirdischen Heiligenscheine leuchten?" - Fall der Religion und ihre Wiedergeburt (1810), zitiert nach: Gesammelte Schriften, Hrsg. Marie Görres, Erste Abtheilung, Erster Band, München 1854, S. 175f, Google Books
  • "Der Verstand zerreißt alle Natursysteme und bringt seine künstlichen an deren Stelle." - Aphorismen (1822-1823). In: Joseph von Görres gesammelte schriften. Erste Abtheilung: Politische Schriften. Fünfter Band. München 1859. S. 131 books.google
  • "Wenn die Teutschen sieben Jahre gesonnen haben über etwas, was sie thun sollen, so ist es am Ende, wenn es gethan ist, immer eine Übereilung." - Aphorismen (1822-1823). In: Joseph von Görres gesammelte schriften. Erste Abtheilung: Politische Schriften. Fünfter Band. München 1859. S. 148 books.google
  • "Welch eine wunderseltsame Zeit ist nicht dies Mittelalter, wie glühte nicht in ihm die Erde liebeswarm und lebenstrunken auf; wie waren die Völker nicht kräftige junge Stämme noch, nichts Welkes, nichts Kränkelndes, alles saftig, frisch und voll, alle Pulse rege schlagend, alle Quellen rasch aufsprudelnd, Alles bis in die Extreme hin lebendig!" - Die teutschen Volksbücher. Heidelberg, 1807. S. 272 deutschestextarchiv.de


Weblinks[Bearbeiten]

Commons
Commons führt Medien zu Joseph Görres.
Wikisource
Wikisource führt Texte oder Textnachweise von Joseph Görres.