Sophie Tieck

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Sophie Tieck (1775-1833)[Bearbeiten]

deutsche Schriftstellerin
auch: Sophie Bernhardi oder Sophie von Knorring

Zitate mit Quellenangabe[Bearbeiten]

Lebensansicht (1800)[Bearbeiten]

Alle Zitate nach: Sophie B., Lebensansicht. In: Athenaeum, Hrsg. August Wilhelm Schlegel und Friedrich Schlegel, Dritten Bandes Zweites Stück, bei Heinrich Frölich, Berlin 1800, S. 205-215, Internet Archive

  • "[...] alle Widersprüche im Leben und im Menschen sind nur scheinbar, und könnten wir wie ein Gott auf alle heruntersehen und sie alle verstehen, so würden wir unsere Augen von keinem mit Widerwillen wenden." - Lebensansicht. In: Athenaeum, Dritten Bandes Zweites Stück, S. 215, Internet Archive
  • "Denn ich glaube immer noch mehr an die Wahrheit der frühern Empfindung als an die der spätern Betrachtung." - Lebensansicht. In: Athenaeum, Dritten Bandes Zweites Stück, S. 212, Internet Archive
  • "Der Mensch lebt in einer ewigen Furcht vor seinem Glück. Es tritt ihm schon als Kind entgegen, und er entzieht sich der liebenden Gewalt, er möchte gerne sich selbst versuchen, und durch eigene Kraft das erringen, was ihm ein freundliches Geschick früh mit auf die Welt gab." - Lebensansicht. In: Athenaeum, Dritten Bandes Zweites Stück, S. 205, Internet Archive
  • "[...] der nachahmende Mensch ist weniger als ein Mensch, und darum giebt es kein zur Besserung dienendes Beispiel." - Lebensansicht. In: Athenaeum, Dritten Bandes Zweites Stück, S. 208, Internet Archive
  • "Die höchste Schönheit, die der Mensch erreichen kann, ist, daß er alle Leidenschaften in sich zu einem Kunstwerk verarbeitet, daß er wie ein Gott über allen steht und sie regiert, so daß sie nur immer von der Kraft der Seele zeigen, aber nie in widrige Verzerrung ausarten, und die höchste, ja ich möchte sagen die einzige Tugend, die der Mensch besitzen kann, ist die Wahrheit gegen sich und andre." - Lebensansicht. In: Athenaeum, Dritten Bandes Zweites Stück, S. 210 f., Internet Archive
  • "Ein wahrer Dichter muß mich jedes Wesen, das er mir aufstellt, ganz verstehen lassen [...]." - Lebensansicht, S. 207 f., Internet Archive
  • "So wie keine Blume ohne Farbe gedacht werden kann, so ist kein Mensch ohne Poesie [...]." - Lebensansicht. In: Athenaeum, Dritten Bandes Zweites Stück, S. 207, Internet Archive
  • "Vergeblich ist es, zu wünschen, daß der Freund, den wir lieben, uns ganz in unserer eigensten Eigenthümlichkeit verstehen möchte;" - Lebensansicht. In: Athenaeum, Dritten Bandes Zweites Stück, S. 210, Internet Archive

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