Epikur

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Epikur von Samos (341 v.Chr - 270 v.Chr.)[Bearbeiten]

griechischer Philosoph

Überprüft[Bearbeiten]

  • "Das schauerlichste Übel also, der Tod, geht uns nichts an; denn solange wir existieren, ist der Tod nicht da, und wenn der Tod da ist, existieren wir nicht mehr." - Brief an Menoikeus, 125
  • (Original griech.: "τὸ φρικωδέστατον οὖν τῶν κακῶν ὁ θάνατος οὐδὲν πρὸς ἡμᾶς͵ ἐπειδήπερ ὅταν μὲν ἡμεῖς ὦμεν͵ ὁ θάνατος οὐ πάρεστιν͵ ὅταν δὲ ὁ θάνατος παρῇ͵ τόθ΄ ἡμεῖς οὐκ ἐσμέν.")
  • "Der Schmerz dauert nicht ununterbrochen im Fleische, sondern der heftigste Schmerz währt nur sehr kurze Zeit; wenn er nur die Freude im Fleisch übersteigt, bleibt er nicht viele Tage. Auch langwährende Schwächezustände bergen immer noch ein Mehr der Freude als des Schmerzes im Fleische." - Epikurs Philosophie der Freude, 4ter Hauptlehrsatz, Briefe, Hauptlehrsätze, Spruchsammlung, Fragmente, herausgegeben von Paul M. Laskowsky, Insel-Taschenbuch ISBN 3-458-32757-6
  • "Der Tod berührt uns nicht." - Hauptlehrsätze (Κύριαι Δόξαι), 2 und Brief an Menoikeus, 125
  • (Original griech.: "ὁ θάνατος οὐδὲν πρὸς ἡμᾶς." spr. "ho thanatos uden pros hemas." )
  • "Die schönste Frucht der Gerechtigkeit ist Seelenfrieden." - Philosophie der Freude, Kröner Verlag, Stuttgart, 1973, S. 74
  • "Nichts ist dem genug, dem das Genügende zu wenig ist." - Philosophie der Freude, insel taschenbuch, 1988, S. 51
  • "Ein jeder scheidet aus dem Leben, als sei er gerade geboren." - Sprüche in: Briefe, Sprüche, Werkfragmente
  • "Jede Lust ist ein Gut, weil sie uns vertrauter Natur ist, doch sollte nicht jede gewählt werden - ebenso wie jeder Schmerz ein Übel ist, dennoch nicht jeder immer vermieden werden sollte." - Brief an Menoikeus, 129
  • (Original griech.: "πᾶσα οὖν ἡδονὴ διὰ τὸ φύσιν ἔχειν οἰκείαν ἀγαθόν͵ οὐ πᾶσα μέντοι αἱρετή· καθάπερ καὶ ἀλγηδὼν πᾶσα κακόν͵ οὐ πᾶσα δὲ ἀεὶ φευκτὴ πεφυκυῖα.")
  • "Lebt wohl und erinnert euch an meine Lehren." - Letzte Worte, zu seinen Schülern, 270 v.Chr.
  • (Original griech.: «Χαίρετε, καὶ μέμνησθε τὰ δόγματα.»)
  • "Schlimm ist der Zwang, doch es gibt keinen Zwang, unter Zwang zu leben." - Sprüche in: Briefe, Sprüche, Werkfragmente
  • "Tiere und kleine Kinder sind der Spiegel der Natur." - zitiert bei Cicero, De finibus II, 10, 33
  • "Werden Anblick, Verkehr und Umgang miteinander genommen, so löst sich die erotische Leidenschaft auf." - Sprüche. In: Briefe, Sprüche, Werkfragmente
  • "Wir brauchen Freunde, nicht um sie zu brauchen, sondern um die Gewissheit zu haben, sie brauchen zu dürfen."

Weblinks[Bearbeiten]

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