Friedrich von Bodenstedt

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Friedrich von Bodenstedt (1819-1892)[Bearbeiten]

deutscher Schriftsteller, Slawist und Theaterintendant

Überprüft[Bearbeiten]

Mirza Schaffy[Bearbeiten]

  • "Der Spötter Witz kann nichts verächtlich machen, was wirklich nicht verächtlich ist." - Aus dem Nachlasse Mirza Schaffy's: Neues Liederbuch mit Prolog und erläuterndem Nachtrag. Veröffentlicht von A. Hofmann, 1878. Edition 9. Seite 22.
  • "Die Milde ziemt dem Weibe, // Dem Manne ziemt die Rache!" - Tausend und Ein Tag im Orient. Zweiter Band. Berlin 1865. Seite 54.
  • "Ein graues Auge // ein schlaues Auge; // Auf schelmische Launen // Deuten die braunen; // Des Auges Bläue // Bedeutet Treue; // Doch eines schwarzen Augs Gefunkel // Ist stets, wie Gottes Wege, dunkel!" - Tausend und Ein Tag im Orient. Zweiter Band. Berlin 1865. Seite 56.
  • "In jedes Menschen Gesichte//Steht seine Geschichte, // Sein Hassen und Lieben // Deutlich geschrieben; // Sein innerstes Wesen, // Es tritt hier ans Licht… // Doch nicht jeder kann's lesen, // Verstehn jeder nicht." - Das wahre Gesicht, zeno.org, zitiert in Umschau, Band 11, S. 868 books.google, Verlag H. Bechhold 1907
  • "Ungöttlich ist Haß, // und göttlich nur die Liebe!" - Tausend und Ein Tag im Orient. Zweiter Band. Berlin 1865. Seite 140.
  • "Wer Weisheit übt, legt Andern keinen Zwang auf" - Tausend und Ein Tag im Orient. Zweiter Band. Berlin 1865. Seite 50.

Sonstige[Bearbeiten]

  • "Auch der Schmerz will seinen Ausdruck haben, // Und der Mann, vom Schmerze überwältigt, // Braucht sich seiner Thränen nicht zu schämen." - Ada, die Lesghierin, 53. Gesang: Die Rathschläge des Derwisch. Berlin: Decker, 1853. S. 225. Google Books
  • "Aus derselben Ackerkrume // Wächst das Unkraut wie die Blume // Und das Unkraut macht sich breit." - Vates. Sinngedichte und Sprüche. Aus: Gesammelte Schriften. 9. Band. Berlin: Decker, 1867. S. 44. Google Books
  • "Wer nicht den tiefsten Sinn des Lebens // Im Herzen sucht, der forscht vergebens." - Herz und Geist. In: Die Diskuren. Literarisches Jahrbuch. Wien: Rosner, 1873. S. 185. Google Books-USA*

Unvollständige Quellengabe (Hinweis)

  • "Am tiefsten schmerzen Wunden, uns geschlagen // Von Feinden, die der Freundschaft Larve tragen." - Aus Morgenland und Abendland: Neue Gedichte und Sprüche. Veröffentlicht von F.A. Brockhaus, 1882.
  • "Der weise Mann ist selten klug // und der kluge selten weise." - Aus dem Nachlasse des Mirza Schaffy, 3. Buch: Buch der Sprüche, Nr. 43
  • "Wer die Welt will recht verstehn, Muß ihr klar in's Auge sehn." - Aus dem Nachlasse Mirza Schaffy's: Neues Liederbuch mit Prolog und erläuterndem Nachtrag. Veröffentlicht von A. Hofmann, 1878. Edition 9.
  • "Das Paradies der Erde // liegt auf dem Rücken der Pferde, // in der Gesundheit des Leibes // und am Herzen des Weibes." - Vermischte Gedichte und Sprüche 34
(meist zitiert als: "Das größte Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde.")

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