Jean Ziegler

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Jean Ziegler (*1934)[Bearbeiten]

Schweizer Politiker (SP), Soziologe und Sachbuchautor

Zitate mit Quellenangabe[Bearbeiten]

  • "Anders gesagt: Hunger, Seuchen, Durst und andere armutsbedingte Lokalkonflikte zerstören jedes Jahr fast genauso viele Männer, Frauen und Kinder wie der Zweite Weltkrieg in sechs Jahren. Für die Menschen der Dritten Welt ist der Dritte Weltkrieg unzweifelhaft in vollem Gang." - Die neuen Herrscher der Welt. Ziegler, 2003, S. 104
  • "Der Mensch als historisches Subjekt verschwindet." - "Das tägliche Massaker des Hungers - Wo ist Hoffnung?", metall Nr. 5/2006
  • "Der Tod zwingt uns zur Bilanz. Seine einzige Überwindung ist die Überzeugung, dass wir am Ende sagen können: Ich habe mit anderen zusammen wenigstens so viel verändert, dass mehr Sinn in diese Welt gekommen ist, mehr Brüderlichkeit und mehr Liebe. Nur das kann der Sinn des Lebens sein. Deshalb müssen wir handeln." - Die Lebenden und der Tod. Berlin, 1986, ISBN 3-548-35154-9
  • "Die Weltlandwirtschaft könnte problemlos 12 Milliarden Menschen ernähren. Das heißt, ein Kind, das heute an Hunger stirbt, wird ermordet." - We Feed the World, 2005; Artikel "Das tägliche Massaker des Hungers - Wo ist Hoffnung?" metall Nr. 5/2006
  • "Es geht um Prinzipien: Arbeiten so viel wie man kann, guten Glaubens sein, Eitelkeit und Arroganz vermeiden. All das habe ich in Thun gelernt." - zu seiner Rolle als Uno-Berichterstatter www.tagesanzeiger.ch, Aktualisiert am 17. März 2009
  • "Geld produziert Geld. Geld ist ein Herrschafts- und Machtmittel. Der Wille zur Herrschaft ist unausrottbar. Er kennt keine objektiven Grenzen." - Die neuen Herrscher der Welt. München 2003, ISBN 3-570-00679-4