Eitelkeit

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Zitate[Bearbeiten]

Eitelkeit[Bearbeiten]

  • "Danket Gott, meine Lieben, und grämt euch nicht um die Eitelkeit dieser Welt." - Awwakum, Das Leben des Protopopen Avvakum, von ihm selbst niedergeschrieben, aus dem Altrussischen übersetzt von Gerhard Hildebrandt, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1965, S.104
  • "Der Mensch besteht aus Knochen, Fleisch, Blut, Speichel, Zellen und Eitelkeit." - Kurt Tucholsky, Schnipsel
  • "Der Schmerz der Eifersucht ist deshalb so bitter, weil die Eitelkeit sich gegen ihn sträubt." - Stendhal, Über die Liebe
  • "Die Eitelkeit, der nimmersatte Geier, // Fällt nach verzehrtem Vorrat selbst sich an." - William Shakespeare, König Richard II., 2. Akt, 1. Szene
  • "Die Schmeicheley legt ihre sanften Bande, // Ihr glattes Joch nur eitlen Seelen an." - Friedrich von Hagedorn, Der Weise. Aus: Moralische Gedichte. Zweyte, vermehrte Ausgabe. Hamburg: Bohn, 1753. S. 17. Google Books
  • "Die Wunden, die unserer Eitelkeit geschlagen werden, sind halb geheilt, wenn es uns gelingt, sie zu verbergen." - Marie von Ebner-Eschenbach, Aphorismen
  • "Eitelkeit ist eines der häufigsten Motive der Parteinahme." - Carl Spitteler, Politische Sympathien und Antipathien
  • "Für die große Kunstkarriere war ich zu wenig eitel." - Mario Adorf, STERN Nr. 19/2000
  • "Lampenfieber ist eine Begleiterscheinung der Eitelkeit, eine zitternde Frage an das Schicksal: wie werde ich gefallen?, mit dem ganzen Nachdruck auf der Silbe «ich»." - Bertha von Suttner, Memoiren, VI
  • "Nach der Liebe ist die Eitelkeit die schönste Leidenschaft des Menschen […] Sie zwingt uns, gut zu sein, aus dem Drang heraus, so zu scheinen." - George Sand, Lelia, Frankfurt am Main, 5. Auflage, 2002, ISBN 3458324372
  • "Nur der Ehrgeiz, durch den keine Eitelkeit schimmert, hat Zukunft." - Sully Prudhomme, Gedanken
  • "Ohne Eitelkeit gibt es kein Schreiben. Egal, ob Autor oder Kritiker - Eitelkeit muss dabei sein. Sonst entsteht nichts." - Marcel Reich-Ranicki, Die Weltwoche 16/2009, S. 48
  • "Seine Eitelkeit spart an nichts, er würde echte Spitzen an die Windeln seiner Kinder nähen lassen, aber ihr Weinen hört er nicht." - Honoré de Balzac, "Une fille d'Eve" (1838)
  • "Siehe, kein Wesen ist so eitel und unbeständig wie der Mensch." - Homer, Odyssee
  • "So lange also die Eitelkeit der menschlichen Gemüter noch mächtig sein wird, so lange wird sich das Vorurteil auch erhalten, d.i. es wird niemals aufhören." - Immanuel Kant, Wahre Schätzung der lebendigen Kräfte, A VIII
  • "Und stirbt er einst, Nimm ihn, zerteil in kleine Sterne ihn: Er wird des Himmels Antlitz so verschönen, Dass alle Welt sich in die Nacht verliebt Und niemand mehr der eitlen Sonne huldigt." - William Shakespeare, Romeo und Julia - Romeo and Juliet. 3. Akt, 2. Szene 23-26 / Julia
  • "Verletzte Eitelkeit infiziert sich oft mit Hassgefühlen." - Gerhard Uhlenbruck, Die Wahrheit lügt in der Mitte", Ralf Reglin Verlag Köln, Ausgabe 1999, S. 30, ISBN 3-930620-24-3
  • "Wenn denn die Fesseln, welche uns an ihre Eitelkeit der Kreatur geknüpft halten, in dem Augenblicke, welche zu der Verwandlung unsers Wesen bestimmt worden, abgefallen sein, wo wird der unsterbliche Geist, von der Abhängigkeit der endlichen Dinge befreiet, in der Gemeinschaft mit dem unendlichen Wesen, den Genuß der wahren Glückseligkeit finden." - Immanuel Kant, Allgemeine Naturgeschichte und Theorie des Himmels, A 127.
  • "Wer die Eitelkeit der Welt nicht sieht, ist selbst eitel." - Blaise Pascal, Pensées
  • "Zweifelsohne hat der Mangel an Wetteifer im Streben einen Vorteil: Er vermindert die Eitelkeit." - Madame de Staël, Über Deutschland

Eitelkeit im veralteten Wortsinn für Vergänglichkeit, Nichtigkeit[Bearbeiten]

  • "Du siehst, wohin du siehst, nur Eitelkeit auf Erden." - Andreas Gryphius, "Alles ist eitel"

Weblinks[Bearbeiten]

Wikipedia
Wikipedia führt einen Artikel über Eitelkeit.