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österreichischer Neurologe und Psychoanalytiker
eigentlich: Sigismund Schlomo Freud
[Bearbeiten] Zitate mit Quellenangabe
- "Dass sie dem jugendlichen Menschen verheimlicht, welche Rolle die Sexualität in seinem Leben spielen wird, ist nicht der einzige Vorwurf, den man gegen die heutige Erziehung erheben muss. […] Indem sie die Jugend mit so unrichtiger psychologischer Orientierung ins Leben entlässt, benimmt sich die Erziehung nicht anders, als wenn man Leute, die auf eine Polarexpedition gehen, mit Sommerkleidern und Karten der oberitalienischen Seen ausrüsten würde." - Das Unbehagen in der Kultur, 1930, Studienausgabe Band IX, Seite 260 Fußnote
- "Ich kann die Gestapo jedermann aufs beste empfehlen." - Mai 1938, Zusatz zu einem Dokument, das Freud vor seiner Ausreise aus Österreich unterschreiben mußte, um zu bescheinigen, daß er nicht mißhandelt wurde, zitiert in "Martha Freud: A Biography", Glasgow, 2005, ISBN 0745633382, Seite 144f, books.google.com
Unvollständige Quellenangabe (Hinweis)
- "Denken Sie an den betrübenden Kontrast zwischen der strahlenden Intelligenz eines gesunden Kindes und der Denkschwäche des durchschnittlichen Erwachsenen. Wäre es so ganz unmöglich, dass gerade die religiöse Erziehung ein großes Teil Schuld an dieser relativen Verkümmerung trägt?" - Die Zukunft einer Illusion - Leipzig : IPV, 1928.
- "Mit Sicherheit weiß ich nur das eine, daß die Werturteile der Menschen unbedingt von ihren Glückswünschen geleitet werden, also ein Versuch sind, ihre Illusionen mit Argumenten zu stützen. […] Die Schicksalsfrage der Menschenart scheint mir zu sein, ob und in welchem Maße es ihrer Kulturentwicklung gelingen wird, der Störung des Zusammenlebens durch den menschlichen Aggressions- und Selbstvernichtungstrieb Herr zu werden." - Das Unbehagen in der Kultur, 1930, VIII
[Bearbeiten] Zitate mit Bezug auf Sigmund Freud
- "Die verkrampften und spaßunfähigen 68er haben in ihrem wissenschaftlich – atheistischen Sozialismus ihre eigenen Götter Marx und Freud ( Jung und Reich, Lenin, Mao und Che Guevara ) personenkultig götzenhaft angebetet. Es war ein Leichtes für sie mit ihrem eigenen Sektenkult in Gestalt ihrer geistig überlegenen Süffisanz und mit ihrem selbst empfundenen Anspruch der Weltbelehrung und geistigen Welterneuerung, der größenwahnsinnige Züge trägt, alle Anfeindungen und Herausforderungen seit 35 Jahren bis heute mühelos zu kontern und zu überdauern." - Bettina Röhl, bettinaroehl.de, »Trau keinem 68er !«, 22. Januar 2003
- "Natürlich können Drogen die künstlerische Arbeit befeuern, das weiß man von Goethe, Freud, Bukowski und vielen anderen. Aber die haben eben auch die Regel befolgt: Im Rausch schreiben, nüchtern gegenlesen." - Udo Lindenberg, über Johann Wolfgang von Goethe, Freud und Charles Bukowski, Stern Nr. 13/2008 vom 19. März 2008, S. 214
- "Nicht die Psychoanalyse ist neu, sondern Freud. / Sowie nicht Amerika neu war, sondern Columbus. Psychoanalyse gab es immer; jeder Arzt, jeder Dichter, jeder Staatsmann, jeder Menschenkenner mußte es sein, war es unbewußt oder automatisch." - Arthur Schnitzler: Über Psychoanalyse. Hrsg v. Reinhard Urbach. In: Protokolle. Wiener Halbjahresschrift für Literatur, bildende Kunst und Musik, '76/2, S. 280. Zitiert nach: Helga Schiffer: Experiment und Ethik in Arthur Schnitzlers Paracelsus. In: Gerhard Kluge (Hrsg.): Aufsätze zur Literatur und Kunst der Jahrhundertwende. Rodopi, Amsterdam 1984, S. 331.
- "Wir erinnern uns heute mit Scham daran, dass vor 75 Jahren nicht nur hier in Berlin, sondern überall in Deutschland zehntausende applaudiert und gejubelt haben, als die Bücher von Erich Kästner, Sigmund Freud, Karl Marx, Kurt Tucholsky und vielen anderen von Studenten ins Feuer geworfen wurden." - Horst Köhler, Rede anlässlich der Gedenkveranstaltung zum 75. Jahrestag der Bücherverbrennungen; 09.05.2008 Berlin.
Unvollständige Quellenangabe (Hinweis)
- "Das beste bei Freud finden Sie schon bei Plato." - Jean-Paul Sartre, Die Kindheit eines Chefs" [L'enfance d'un chef] 1938