Robert Musil

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Robert Musi (um 1900)

Robert Musil (1880-1942)[Bearbeiten]

österreichischer Schriftsteller

Zitate mit Quellenangabe[Bearbeiten]

Die Verwirrungen des Zöglings Törleß (1906)[Bearbeiten]

  • "Denn die erste Leidenschaft des erwachsenden Menschen ist nicht Liebe zu der einen, sondern Haß gegen alle." - Die Verwirrungen des Zöglings Törleß, Wiener Verlag, Wien/Leipzig 1906, S. 55, books.google.de, auch bei gutenberg.spiegel.de
  • "Es geht nicht anders, lieber Törleß, die Mathematik ist eine ganze Welt für sich und man muß reichlich lange in ihr gelebt haben, um alles zu fühlen, was in ihr notwendig ist." - Die Verwirrungen des Zöglings Törleß, Wiener Verlag, Wien/Leipzig 1906, S. 166, books.google.de, auch bei gutenberg.spiegel.de
  • "Ist es ein allgemeines Gesetz, daß etwas in uns ist, das stärker, größer, schöner, leidenschaftlicher, dunkler ist als wir?" - Die Verwirrungen des Zöglings Törleß, Wiener Verlag, Wien/Leipzig 1906, S. 202, books.google.de, auch bei gutenberg.spiegel.de

Der Mann ohne Eigenschaften (ab 1930)[Bearbeiten]

zitiert nach: Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, Roman. In: Robert Musil, Gesammelte Werke in Einzelausgaben, herausgegeben von Adolf Frisé, Rowohlt Verlag, Hamburg 1957, Internet Archive

Andere Schriften[Bearbeiten]

  • "Die Dichtung hat nicht die Aufgabe das zu schildern, was ist, sondern das was sein soll; oder das, was sein könnte, als Teillösung dessen, was sein soll" - Drei Frauen, Rowohlt Taschenbuch, 1975, ISBN 3499100649, S. 120, books.google.de
  • "Handle, so gut du kannst und so schlecht du mußt, und bleibe dir dabei der Fehlergrenzen deines Handelns bewußt!" - "Über die Dummheit, Vortrag auf Einladung des österreichischen Werkbunds Wien, 1937. In: In: Robert Musil, Gesammelte Werke, Band 2, Hrsg. Adolf Frisé, Rowohlt, Reinbeck 1978, S. 1291, books.google.de, auch bei gutenberg.spiegel.de
  • "Ich bin nicht nur überzeugt, daß das, was ich sage, falsch ist, sondern auch das, was man dagegen sagen wird. Trotzdem muß man anfangen, davon zu reden; die Wahrheit liegt bei einem solchen Gegenstand nicht in der Mitte, sondern rundherum wie ein Sack, der mit jeder neuen Meinung, die man hineinstopft, seine Form ändert, aber immer fester wird." - Das hilflose Europa oder Reise vom Hundertsten ins Tausendste, 1922. In: Robert Musil, Gesammelte Werke, Band 2, Hrsg. Adolf Frisé, Rowohlt, Reinbeck 1978, S. 1075, books.google.de
  • "Man ist nie so sehr bei sich, als wenn man sich verliert." - Der Schwärmer, Schlussatz Zweiter Aufzug, Thomas. In: Gesammelte Werke, Hrsg. Adolf Frisé, Rowohlt, 1978, S. 379, books.google.de, auch bei gutenberg.spiegel.de

Weblinks[Bearbeiten]

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