Eitelkeit
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[Bearbeiten] Zitate
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- "Aus der Zeit der Eitelkeiten bin ich raus." - Ulrich Potofski, Stern Nr. 32/2007 vom 2. August 2007, S. 146
- "Danket Gott, meine Lieben, und grämt euch nicht um die Eitelkeit dieser Welt." - Awwakum, Das Leben des Protopopen Avvakum, von ihm selbst niedergeschrieben, aus dem Altrussischen übersetzt von Gerhard Hildebrandt, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1965, S.104
- "Der Mensch besteht aus Knochen, Fleisch, Blut, Speichel, Zellen und Eitelkeit." - Kurt Tucholsky, Schnipsel
- "Der Schmerz der Eifersucht ist deshalb so bitter, weil die Eitelkeit sich gegen ihn sträubt." - Stendhal, Über die Liebe
- "Die Eitelkeit, der nimmersatte Geier, // Fällt nach verzehrtem Vorrat selbst sich an." - William Shakespeare, König Richard II., 2. Akt, 1. Szene
- "Die Schmeicheley legt ihre sanften Bande, // Ihr glattes Joch nur eitlen Seelen an." - Friedrich von Hagedorn, Der Weise. Aus: Moralische Gedichte. Zweyte, vermehrte Ausgabe. Hamburg: Bohn, 1753. S. 17. books.google.com
- "Die Wunden, die unserer Eitelkeit geschlagen werden, sind halb geheilt, wenn es uns gelingt, sie zu verbergen." - Marie von Ebner-Eschenbach, Aphorismen
- "Eitelkeit ist eines der häufigsten Motive der Parteinahme." - Carl Spitteler, Politische Sympathien und Antipathien
- "Eitle Fernsehjournalisten halten sich selbst für mindestens ebenso bedeutend wie ihre prominenten Interviewpartner." - Ernst Probst - Worte sind wie Waffen. Weisheiten und Torheiten über die Medien
- "Für die große Kunstkarriere war ich zu wenig eitel." - Mario Adorf, STERN Nr. 19/2000
- "Lampenfieber ist eine Begleiterscheinung der Eitelkeit, eine zitternde Frage an das Schicksal: wie werde ich gefallen?, mit dem ganzen Nachdruck auf der Silbe «ich»." - Bertha von Suttner, Memoiren, VI
- "Nach der Liebe ist die Eitelkeit die schönste Leidenschaft des Menschen […] Sie zwingt uns, gut zu sein, aus dem Drang heraus, so zu scheinen." - George Sand, Lelia, Frankfurt am Main, 5. Auflage, 2002, ISBN 3458324372
- "Nur der Ehrgeiz, durch den keine Eitelkeit schimmert, hat Zukunft." - Sully Prudhomme, Gedanken
- "Ohne Eitelkeit gibt es kein Schreiben. Egal, ob Autor oder Kritiker - Eitelkeit muss dabei sein. Sonst entsteht nichts." - Marcel Reich-Ranicki, Die Weltwoche 16/2009, S. 48
- "Seine Eitelkeit spart an nichts, er würde echte Spitzen an die Windeln seiner Kinder nähen lassen, aber ihr Weinen hört er nicht." - Honoré de Balzac, "Une fille d'Eve" (1838)
- "Siehe, kein Wesen ist so eitel und unbeständig wie der Mensch." - Homer, Odyssee
- "So lange also die Eitelkeit der menschlichen Gemüter noch mächtig sein wird, so lange wird sich das Vorurteil auch erhalten, d.i. es wird niemals aufhören." - Immanuel Kant, Wahre Schätzung der lebendigen Kräfte, A VIII
- "Verletzte Eitelkeit infiziert sich oft mit Hassgefühlen." - Gerhard Uhlenbruck, Die Wahrheit lügt in der Mitte", Ralf Reglin Verlag Köln, Ausgabe 1999, S. 30, ISBN 3-930620-24-3
- "Wer die Eitelkeit der Welt nicht sieht, ist selbst eitel." - Blaise Pascal, Pensées
- "Zuviel Eitelkeit beflügelt den Meinungsstreit der Belanglosen." - Erhard H. Bellermann, Gedankenreich, Engelsdorfer Verlag, September 2004, ISBN 3937930868
- "Zweifelsohne hat der Mangel an Wetteifer im Streben einen Vorteil: Er vermindert die Eitelkeit." - Madame de Staël, Über Deutschland
[Bearbeiten] Eitelkeit im veralteten Wortsinn für Vergänglichkeit, Nichtigkeit
- "Du siehst, wohin du siehst, nur Eitelkeit auf Erden." - Andreas Gryphius, "Alles ist eitel"
[Bearbeiten] Weblinks
| Wikipedia führt einen Artikel über Eitelkeit. |

