Wind

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Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Zitate

  • "Den leeren Schlauch bläßt der Wind auf, // Den leeren Kopf der Dünkel." - Matthias Claudius, Denksprüche alter Weisen, mit meinen Randglossen. Aus: ASMUS omnia sua SECUM portans, oder Sämmtliche Werke des Wandsbecker Bothen, Erster und Zweyter Theil. Wandsbeck: beym Verfasser, 1774. S. 111
  • "Die Blätter fallen jeden Winter von den Bäumen. Fünf oder sechs bleiben am Baum hängen und werden zum Spielball der Winde." - Charles de Montesquieu, Vom Geist der Gesetze
  • "Die Welle beugt sich jedem Winde gern." - Johann Wolfgang von Goethe, Faust II, Vers 7853 / Thales
  • "Die Winde reisen ohne Formalitäten über die Grenzen." - Erhard H. Bellermann, Gedankenreich, Engelsdorfer Verlag, September 2004, ISBN 3937930868
  • "Entlang der Mauer das Musikchor, // In Krepp gehüllt die Posaunen, // Haucht prüfend leise Kadenzen hervor, // Wie träumende Winde raunen; // Dann alles still: O Angst! o Qual! // Es tritt der Sarg aus des Schlosses Portal." - Annette von Droste-Hülshoff Vorgeschichte
  • "Jupiter lacht aus der Höhe über die Meineide der Liebenden und lässt sie bedeutungslos im aeolischen Südwind verwehen." - Ovid, Liebeskunst, Erstes Buch 633-634 lateinischer Wortlaut und andere Übersetzung
  • "Laßt uns nit lossurren wie die Bremsen, daß uns ein Wind aufbrauset und ein anderer zerweht." - Friedrich Wolf, Der Arme Konrad. Aus: 1525, Dramen zum deutschen Bauernkrieg. hg. von Walter Dietze, Berlin [u.a.]: Aufbau-Verlag, 1975. S. 263
  • "Manchmal fahre ich noch raus wie früher: offenes Hemd, Schlappen an, frei im Wind. Ich lach mich dann immer über die greisen Silberpappeln auf ihren Harleys schlapp. Die ham vier lange Unterhosen an, und beim Tanken läuft denen das Wasser in die Stiefel." - Rötger Feldmann, auf die Frage, ob er mit Ende 50 immer noch Rocker sei, Stern Nr. 40/2008 vom 25. September 2008, S. 186
  • "Schicksal des Menschen, wie gleichst du dem Wind!" - Johann Wolfgang von Goethe, "Gesang der Geister"
  • "So vergehn die Schatten und verwehen im Nichts, // und die Westwinde spielen im Hag, // und die Fenster meiner Seele spiegeln des Lichts // kommenden jungen Tag." - John Greenleaf Whittier: Mein Psalm, (orig.: My Psalm) übersetzt von Mally von Have Behler, in: Komm, leb mit mir, Silva-Verlag Iserlohn 1947, S.243
  • "Stumm betrachte ich den See, // den eine Brise kräuselt. // Nichts weiß ich, wenn an das Ganze denke // Oder es ist das Ganze, das mich vergisst." - Fernando Pessoa aus Contemplo o lago mudo
  • "Wenn man mit günstigem Winde einem ruft, ist darum der Ton nicht lauter. Wenn man von erhöhter Stelle aus Umschau hält, ist darum das Auge nicht klarer. Man nützt nur die Verhältnisse aus." - Lü Bu We, Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 221. Aus dem Chinesischen übertragen und herausgegeben von Richard Wilhelm (1873-1930), Eugen Diederichs Verlag, Düsseldorf-Köln 1979, ISBN 3-424-00625-4
  • "Wind und Wellen sind immer auf der Seite des besseren Seefahrers." - Edward Gibbon, Geschichte des Verfalls und Untergangs des Römischen Reiches
  • "Zwischen den Wolkenkratzern des Wirtschaftswunders bläst ein warmer und staubiger Wind, der nach Aas, Geschlecht und Kloake riecht." - Giovanni Guareschi, Genosse Don Camillo, 1963, zitiert nach der Ullstein-Ausgabe, Frankfurt am Main und Berlin 1994, S. 7

[Bearbeiten] Sprichwörter und Volksmund

  • "Bläst der Wind im Februar ins Horn, bläst er im Sommer auch ins Korn." - Bauernregel
  • "Das Geld geht durch das Haus des Armen, wie der Wind durch eine verfallene Hütte weht." - Aus Vietnam
  • "Den Wind kann man nicht verbieten, aber man kann Windmühlen bauen." - Aus den Niederlanden
  • "Der blaue Berg bewegt sich nicht, doch der Geist entkommt und folgt der Strömung des Windes." - Aus Japan
  • "Der Tadel ist wie der Wind: Man sieht ihn nicht, aber man spürt ihn." - Aus Madagaskar
  • "Fehlt es am Wind, so greife zum Ruder." - Aus Deutschland
  • "Frauen und Wind sind notwendige Übel." - Aus Schottland
  • "Hohe Bäume fangen viel Wind." - Aus den Niederlanden
  • "Sankt Pauli Bekehrung hell und klar, so hofft man auf ein gutes Jahr. Hat er Wind, so regnet's geschwind." - Bauernregel
  • "Setze deine Segel, wenn der Wind günstig ist." - Aus England
  • "Spiel nicht mit dem Feuer, trau nicht dem Wasser, glaub nicht dem Wind." - Aus Russland
  • "Viel Wind und Nebel in Dezembertagen, schlechten Frühling und schlechtes Jahr ansagen." - Bauernregel
  • "Weht am Sankt-Gregoriustag der Wind, noch vierzig Tage windig sind." - Bauernregel zum 12. Februar
  • "Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Schutzmauern, die anderen Windmühlen." - Aus China
  • "Wenn der Wind weht, löscht er die Kerze aus und facht das Feuer an." - Arabisches Sprichwort

[Bearbeiten] Bibel

  • "Denn sie säen Wind und werden Sturm ernten." - Hosea 8,7
  • "Siehe, das alles war Eitelkeit und ein Haschen nach Wind." - Prediger 2,11
  • "Siehe, Gott ist's, der die Berge macht und den Wind schafft; er zeigt dem Menschen, was er im Sinne hat." - Amos 4,13

[Bearbeiten] Weblinks

Wikiquote
Siehe auch: Sturm
Wikipedia
Wikipedia führt einen Artikel über Wind.
Wiktionary
Wiktionary führt den Wörterbucheintrag Wind.
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