Lächerlichkeit

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Zitate[Bearbeiten]

  • "Borniert und lächerlich ist es, nicht darauf sehn zu wollen, wessen Sohn einer ist." - Arthur Schopenhauer, Zur Rechtslehre und Politik
  • "Der Einfältige ist immer lächerlich; das gehört zu seinem Charakter." - Jean de La Bruyère, Die Charaktere
  • "Die Komödie ist erfunden worden, um Fehler zu verbessern und schlechte Sitten lächerlich zu machen." - Carlo Goldoni, Das komische Theater
  • "Die Vergröberung macht Gegenstände nicht hassenswert, sondern nur lächerlich." - Jean-Jacques Rousseau, Brief an Jean Baptiste le Rond d'Alembert
  • "Durch nichts bezeichnen die Menschen mehr ihren Charakter als durch das, was sie lächerlich finden." - Johann Wolfgang von Goethe, - Die Wahlverwandtschaften II
  • "… ein Fachmann ist ein Mensch, der seiner Phantasie nur Vorstellungen erlaubt, die sein Verstand in Wirklichkeit verwandeln kann. Also wird nur noch das Allermöglichste gedacht. Das Nicht-sofort-mögliche ist das Unmögliche. Und das Unmögliche zu Denken ist dem Fachmann lächerlich." - Martin Walser, Ehen in Philippsburg
  • "Eine neue, auffallende Mode, wenn sie auch höchst lächerlich sein sollte, hat etwas Ansteckendes an sich für junge Leute, die noch nicht über sich selbst und die Welt nachgedacht haben." - Wilhelm Hauff, Der Scheik von Alessandria und seine Sklaven: Der Affe als Mensch. Aus: W. Hauffs Werke. hg. von Max Mendheim. 4. Band. Leipzig und Wien: Bibliographisches Institut. [um 1900]. S. 83, Zeile 29ff.
  • "Es ist alles lächerlich, wenn man an den Tod denkt." - Thomas Bernhard, 1968
  • "Jede Naivität läuft Gefahr, lächerlich zu werden, verdient es aber nicht, denn es liegt in jeder Naivität ein unreflektiertes Vertrauen und ein Zeichen von Unschuld." - Joseph Joubert, Gedanken, Versuche und Maximen
  • "Um der bloßen Hoffnung der Wollust willen eine solche Menge von wirklicher Unlust zu erleiden, deucht mich lächerlich und unsinnig." - Lukian von Samosata, Los der Gelehrten
  • "Um die Gleichheit ganz zu erreichen, die die Quelle des Glücks beider Geschlechter wäre, müsste den Frauen das Duell gestattet werden. […] Gegen das Jahr 2000 hin, werden diese Ideen nicht mehr lächerlich sein!" - Stendhal, Tagebucheintrag vom 16. Juni 1817, In: Aphorismen aus Stendhal, Verlag Heitz, Straßburg 1901
  • "Wir sind doch thörichte Menschen! Wie oft durchkreuzt die Furcht vor dem Lächerlichwerden unsere innigsten, zartesten Gefühle! Man schämt sich der Thräne und - spottet; man schämt sich des fröhlichen Lachens und - schneidet ein langweiliges Gesicht. - Wilhelm Raabe, Die Chronik der Sperlingsgasse. Berlin, 1897. S. 161
  • "Wird die Begeisterung erst einmal lächerlich gemacht, so wird alles zunichte gemacht, außer dem Geld und der Macht." - Madame de Staël

Weblinks[Bearbeiten]

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Siehe auch: Lachen