"Trink dich satt am Wasser der hellen Quelle!" - Apuleius, Der goldene Esel
"Unter seinem Zepter wurde der Dorn zur Dattel, Stein zu Gold, Eisen zu Silber und Sacktuch zu Seide. Mit den Blättern seines wundersamen Baumes aber heilte er die Kranken, und sooft der Vorrat ihm ausging, trat er aufs neue die Reise an zur Quelle in der Wüste." - Nezāmī, Die sieben Geschichten der sieben Prinzessinnen, in der Sandelfarbenen Jupiterkuppel
"Die Quelle des Ideals ist der heiße Durst nach Ewigkeit, die Sehnsucht nach Gott, also das Edelste unsrer Natur." - Friedrich Schlegel, An seinen Bruder (17. Mai 1792)
"Liebe, Arbeit und Wissen sind die Quellen unseres Daseins. Sie sollen es auch regieren." - Wilhelm Reich, "Die Sexuelle Revolution", Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main, September 1971, ISBN 3-596-26749-8, 15. Auflage: Juni 1999
"Wo fass ich dich, unendliche Natur? // Euch Brüste, wo? Ihr Quellen alles Lebens." - Johann Wolfgang von Goethe, Faust I, Vers 455 f. / Faust
"Zu den Quellen " (w:Ad fontes) war ein Motto der Humanisten in der Frühen Neuzeit. Speziell durch Erasmus von Rotterdam in seiner Schrift De ratione studii ac legendi interpretandique auctores propagiert.
"Für den Sprichwörterbearbeiter ist die Kenntnis der Quellen das erste Erfordernis." - Karl Friedrich Wilhelm Wander, Deutsche Sprichwörter-Lexikon, Vorrede, XVII, Quellen