Die Wilden fressen einander und die Zahmen betrügen einander, und Das nennet man den Lauf der Welt." - Arthur Schopenhauer, Aphorismen zur Lebensweisheit
"Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral." - Bertolt Brecht, Denn wovon lebt der Mensch? In: Die Dreigroschenoper : der Erstdruck 1928. Mit einem Kommentar hrsg. von Joachim Lucchesi. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2004. S. 67. ISBN 3-518-18848-8
"Wenn die Gesellschaft so fortfährt, wird in zweitausend Jahren nichts mehr sein, kein Grashalm, kein Baum; sie wird die Natur aufgefressen haben." - Gustave Flaubert, Erinnerungen, Aufzeichnungen und geheime Gedanken
"Wer ist eigentlich dieser Achill, // fragte die Schildkröte // und fraß weiter an ihrem Salatblatt." - Arnfrid Astel, Sand am Meer - Sinn- und Stilübungen
"Zu wahr, um schön zu sein: // auch der Feingeist muß fressen." - Peter Rühmkorf, Selbstporträt 1958, in: Angela Praesent (Hrsg.), Das Rowohlt Lesebuch der Poesie, Reinbek bei Hamburg, 1983, S. 19. ISBN 349915207x