Alles
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[Bearbeiten] Zitate
- "Aber die Sonne duldet kein Weißes, // Überall regt sich Bildung und Streben, // Alles will sie mit Farben beleben." - Johann Wolfgang von Goethe, Faust I, Vers 911 f. / Faust - Osterspaziergang
- "Alles besiegt Amor." - Vergil, Eklogen, 10,69
- "Alles Denken ist Zurechtmachen." - Christian Morgenstern, Stufen
- "Alles in allem" (summa summarum) - Plautus, Truculentus, 1,1
- "Alles muss allem dienen." - Christian Morgenstern, Stufen
- "Alles schon dagewesen" - Karl Gutzkow, Uriel Acosta 4,2 (auf Ben Akiba bez.)
- "Alles verzehrt die Macht der Zeiten." - Sophokles, Aias .
- "Alles Gescheite ist schon gedacht worden." - Johann Wolfgang von Goethe, Wilhelm Meister, Band II, Betrachtungen im Sinne der Wanderer, Kunst, Ethisches, Natur"
- "Alles ist einfacher, als man denken kann, zugleich verschränkter, als zu begreifen ist." - Johann Wolfgang von Goethe, Maximen und Reflexionen, Nr. 1209 bei Hecker
- "Alles Lebendige bildet eine Atmosphäre um sich her." - Johann Wolfgang von Goethe, Maximen und Reflexionen, Nr. 435 bei Hecker
- "Alles Vergängliche // Ist nur ein Gleichnis." - Johann Wolfgang von Goethe, Faust II, Vers 12104 / Chorus mysticus - Schlussverse Faust II
- "Alles, was entsteht, // Ist wert, daß es zugrunde geht." - Johann Wolfgang von Goethe, Faust I, Vers 1338 . / Mephistopheles
- "Alles, was man vergessen hat, schreit im Traum um Hilfe." - Elias Canetti, Die Provinz des Menschen. Aufzeichnungen 1942 - 1972
- "Alles was wir sehen oder scheinen, // ist es nichts anderes als ein Traum in einem Traum? " - Edgar Allan Poe, A Dream Within a Dream
- "Alles, was wir treiben und tun, ist ein Abmüden; wohl dem, der nicht müde wird!" - Johann Wolfgang von Goethe, Maximen und Reflexionen, Nr. 303 bei Hecker
- "Der Hylozoismus belebt alles, der Materialismus dagegen, wenn er genau erwogen wird, tötet alles." - Immanuel Kant, Träume eines Geistersehers, erster Teil, zweites Hauptstück, A 33
- "Der Mensch tut viel, um geliebt zu werden, aber alles, um beneidet zu werden." - Mark Twain, Following the Equator, chapter XXI
- "Der Mensch wirft alles, was er sein nennt, in eine Pfütze, aber kein Gefühl." - Heinrich von Kleist, Das Käthchen von Heilbronn II, 6 / Freiburg
- "Der Weisheit erster Schritt ist: alles anzuklagen, Der letzte: sich mit allem zu vertragen." - Georg Christoph Lichtenberg, Aphorismen, Insel Taschenbuch, 1. Auflage 1976, ISBN 3-458-31865-8
- "Der Welt Schlüssel heißt Demut. Ohne ihn ist alles Klopfen, Horchen, Spähen umsonst." - Christian Morgenstern, Stufen
- "Deutschland, Deutschland über alles, über alles in der Welt" - August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, Lied der Deutschen, 26. August 1841
- "Die Menge meint, alles zu wissen und alles zu begreifen, und je dümmer sie ist, desto weiter erscheint ihr ihr Horizont." - Anton Tschechow, Briefe, 30. Mai 1888
- "Die Tat ist alles, nichts der Ruhm." - Johann Wolfgang von Goethe, Faust II, Vers 10188 / Faust
- "Ein leichter Sinn trägt alles!" - Johann Wolfgang von Goethe, Die Leiden des jungen Werther - Am 20. Oktober 1771
- "Es wird alles beim alten bleiben." – Johann Wolfgang von Goethe, Zahme Xenien
- "Für alles werde alles frisch gewagt." - Schiller, Maria Stuart, 3,6 / Mortimer
- "Gefühl ist alles; // Name ist Schall und Rauch." - Johann Wolfgang von Goethe, Faust I, Vers 3456 f. / Faust
- "Nach Golde drängt, // Am Golde hängt // Doch alles. Ach wir Armen!" - Johann Wolfgang von Goethe, Faust I, Vers 2802 ff. / Margarete
- "Sage nicht alles, was du weißt, aber wisse immer, was du sagst." - Matthias Claudius, Brief an seinen Sohn Johannes, 1799
- "Sich im Respekt zu erhalten // Muss man recht borstig sein. // Alles jagt man mit Falken, // Nur nicht das wilde Schwein." - Johann Wolfgang von Goethe, Buch der Sprüche
- "Unser Zeitalter ist das eigentliche Zeitalter der Kritik, der sich alles unterwerfen muss." - Immanuel Kant, Kritik der reinen Vernunft, 1781
- "Wer alles werden will, wird nie vollkommen." - Karl Wilhelm Ramler, Fabellese, 6, 9 Der Fuchs, der Spürhund und der Luchs
- "Wer nichts weiß, muss alles glauben." - Marie von Ebner-Eschenbach, Aphorismen
- "Wie alles sich zum Ganzen webt, // Eins in dem andern wirkt und lebt!" - Johann Wolfgang von Goethe, Faust I, Vers 447 f. / Faust
- "Zwar weiß ich viel, doch möcht ich alles wissen." - Johann Wolfgang von Goethe, Faust I, Vers 601 / Wagner
[Bearbeiten] Bibel
- "Alles hat seine Zeit." - Prediger Salomonis 3,1 Luther,
- "Alles ist eitel." - Prediger Salomonis 1,2 Luther
- "Die Liebe erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles. " - 1. Korinther 13,4-8 Luther, Das Hohelied der Liebe
[Bearbeiten] Sprichwörter und Volksmund
- "Alles besiegt die Liebe, alles erreicht das Geld, alles endet mit dem Tode, alles verschlingt die Zeit." - Aus Spanien
[Bearbeiten] Weblinks
| Gegenbegriff: Nichts |
| Siehe auch: All, Unendlichkeit |

