Stein (Gestein)
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[Bearbeiten] Zitate
- "Bei jeder Art von Größe besteht der bleibende Ruhm darin, den Grundstein gelegt zu haben." - Ernest Renan, Das Leben Jesu
- "Das Herz hat auch sein Ostern, wo der Stein // Vom Grabe springt." - Emanuel Geibel, Auferstehung. Aus: Werke. Band 1. Stuttgart: Cotta, 1883. S. 157. books.google.com-USA*
- "Das Unbewegliche beeindruckt mich. Diese Flasche, dieses Glas, ein großer Stein an einem verlassenen Strand, diese Dinge bewegen sich nicht, aber meine Phantasie bewegen sie sehr." - Joan Miró, zitiert nach: Hans Platschek (Hrsg.), rowohlt Monographie, Reinbek bei Hamburg, 1993, 1090 - ISBN 3 499 50 409 X, S. 91
- "Dem alles nur im Geist geschah // Du meinst, die Grenze sei so nah, // Dein armes Sein in Gottes Licht zu zücken, // Du unlösbarer Zeitvertreib, // Du mußt, o unverklärter Leib, // Den Stein erst überm Grabe rücken." - Konrad Weiß, Mann aus Erde, in: Lyrik des Abendlandes, Hanser Verlag, München 1978, ISBN 3-446-12487-x, S.641
- "Die Tätigen rollen, wie der Stein rollt, gemäß der Dummheit der Mechanik." - Friedrich Nietzsche, "Menschliches, Allzumenschliches", 283
- "Einen Stein kann man zertrümmern, aber man kann ihm nicht seine Härte nehmen." - Lü Bu We, Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 149
- "Es gibt Möglichkeiten für mich, gewiss, aber unter welchem Stein liegen sie?" - Franz Kafka, Tagebücher (1914)
- "Glaube mir, ich habe es erfahren, du wirst ein Mehreres in den Wäldern finden als in den Büchern; Bäume und Steine werden dich lehren, was kein Lehrmeister dir zu hören gibt." - Bernhard von Clairvaux, Brief (ep. 106) an Heinrich Murdach
- "In den Bau der Welt taugt nur der abgeschliffene Stein." - Johann Heinrich Pestalozzi, Meine Nachforschungen über den Gang der Natur
- "Viel Steine gab's und wenig Brod." - Johann Ludwig Uhland, Schwäbische Kunde. Aus: Gedichte. Wohlfeile Ausgabe. 3. Auflage. Stuttgart und Tübingen: Cotta, 1854. S. 327
- "Wer Steine und Eier verpackt, soll die Steine nach unten legen." - Wilhelm Busch, Der Schmetterling. In: Und die Moral von der Geschicht. Wilhelm Busch. Sämtliche Werke I. Herausgegeben von Rolf Hochhuth. 12. Auflage, München, 2008. ISBN 3570030040. S. 994
[Bearbeiten] Sprichwörter und Volksmund
- "A rolling stone gathers no moss." - Aus England
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- Wörtlich: "Ein rollender Stein setzt kein Moos an."
- Deutsche Entsprechung: "Wer rastet, der rostet."
- Die deutsche Entsprechung ist leider nicht ganz korrekt. Ursprünglich hatte das engl. Sprichwort die entgegengesetzte Bedeutung. Moos wird als etwas wertvolles betrachtet. Jemand, der stets in Bewegung ist, übernimmt keinerlei Verantwortung oder Verpflichtung (s. en.wikipedia).
- "Als Gott die Erde schuf und die Steine verteilte, platzte der Sack und alle fielen auf Montenegro." - Montenegrinisches Sprichwort
- "Das Böse schreibt man in Stein, das Gute in Staub." - Sprichwort
- "Die Sense ist auf einen Stein gestoßen." - Aus Russland
- "Ein gutes Wort kann Steine brechen." - Aus dem Kaukasus
- "Rollender Stein setzt keinen Schimmel an." - Aus Griechenland
- "Wenn der Fluss klingt, dann weil er Steine mitbringt." - Aus Chile
[Bearbeiten] Bibel
[Bearbeiten] Werbesprüche
- "Auf diese Steine können Sie bauen." - Werbespruch, Bausparkasse Schwäbisch Hall, 1965
[Bearbeiten] Zungenbrecher
- "Ein Student in Stulpenstiefeln stand auf einem spitzen Stein und starrte stundenlang die stillen, stummen Sterne an." - Zungenbrecher
[Bearbeiten] Weblinks
| Wikipedia führt einen Artikel über Stein (Gestein). |