Stefan Zweig

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Stefan Zweig um 1900
Signatur von 1927

Stefan Zweig (1881-1942)[Bearbeiten]

österreichischer Schriftsteller

Zitate mit Quellenangaben[Bearbeiten]

  • "Niemand ist fort, den man liebt. Liebe ist ewige Gegenwart." – Legende eines Lebens. Ein Kammerspiel in drei Aufzügen. Leipzig: Insel-Verlag 1919, S. 149
  • "Kein Künstler ist während der ganzen vierundzwanzig Stunden seines täglichen Tages ununterbrochen Künstler; alles Wesentliche, alles Dauernde, das ihm gelingt, geschieht immer nur in den wenigen und seltenen Augenblicken der Inspiration." – Sternstunden der Menschheit. Zwölf historische Miniaturen. 2. Auflage. Frankfurt/M.: Fischer, 1982 [1927]. S. 7, ISBN 3-10-097051-9
  • "[…] dem einen fehlt der Wein, dem andern der Becher" – Drei Dichter ihres Lebens. Casanova – Stendhal – Tolstoi. Leipzig: Insel, 1928, Kapitel 3
  • "Wer sich Ziele setzt, geht am Zufall vorbei: […]." – Drei Dichter ihres Lebens, Casanova, Kapitel 3
  • "Das Schicksal aber gibt den Frechen mehr als den Fleißigen, […]." – Drei Dichter ihres Lebens. Casanova – Stendhal – Tolstoi. Leipzig: Insel, 1928, Kapitel 6
  • "[…] Hans Dampf in allen Gassen hat kein Steckenpferd, aber er weiß auf jedem zu reiten, das man ihm zwischen die Beine schiebt." – Drei Dichter ihres Lebens. 1928, Kapitel 6
  • "...wozu lebt man, wenn der Wind hinter unserm Schuh schon die letzte Spur von uns wegträgt?" – Buchmendel. Novellen. 1. Auflage. Leipzig: Insel-Verlag, 1976 [1929]. S. 156
  • „Wir mussten Freud recht geben, wenn er in unserer Kultur, unserer Zivilisation nur eine dünne Schicht sah, die jeden Augenblick von den destruktiven Kräften der Unterwelt durchstoßen werden kann […].“ – Die Welt von Gestern. Erinnerungen eines Europäers. Frankfurt/M.: S. Fischer, 1992 [1942], S. 18.
  • "Nichts hat das deutsche Volk – dies muß immer wieder ins Gedächtnis gerufen werden – so erbittert, so haßwütig, so hitlerreif gemacht wie die Inflation" – Die Welt von gestern. Erinnerungen eines Europäers. Frankfurt/M.: Fischer, 1978 [1942]. S. 361, ISBN 3-10-097030-6
  • "Am Tage, da ich meinen Paß verlor, entdeckte ich mit achtundfünfzig Jahren, daß man mit seiner Heimat mehr verliert als einen Fleck umgrenzter Erde." – Die Welt von gestern: Erinnerungen eines Europäers. Frankfurt/M.: Fischer, 1978 [1942]. S. 374, ISBN 3-10-097030-6

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