Platon

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[Bearbeiten] Platon (ca. 427 v.Chr. - 347 v.Chr.)

griechischer Philosoph
latinisiert: Plato

Platon.jpg

[Bearbeiten] Überprüft

  • "Das Sein ist ungeworden, und unzerstörbar, […] es war nicht und wird nicht sein, denn im Jetzt ist es als Ganzes, Zusammenhängendes." - Parmenides
  • "Den Guten nenne ich glücklich. Wer aber Unrecht tut, den nenne ich unglücklich." - Gorgias / Sokrates
  • "Der Körper ist das Grab der Seele." - Gorgias 493a2-3, (wahrscheinlich ein Zitat von Pythagoras)
  • (Original altgriech.: "τὸ μὲν σῶμά ἐστιν ἡμῖν σῆμα·"; sprich: "To men soma estin hemin sema."; wörtlich: "Der Körper ist für uns ein Grab.")
  • "[Die Seele] ist an ihren Körper gefesselt und mit ihm verwachsen, gezwungen die Wirklichkeit durch den Körper zu sehen wie durch Gitterstäbe, anstatt durch ihre eigene ungehinderte Sicht." - Phaidon 82e
  • (Original altgriech.: "τὴν ψυχὴν […] διαδεδεμένην ἐν τῷ σώματι καὶ προσκεκολλημένην. ἀναγκαζομένην δὲ ὥσπερ διὰ εἱργμοῦ διὰ τούτου σκοπεῖσθαι τὰ ὄντα ἀλλὰ μὴ αὐτὴν δι᾽ αὑτῆς·")
  • "Glücklich sind die Menschen, wenn sie haben, was gut für sie ist." - Gastmahl / Sokrates
  • "Jede Seele ist unsterblich; denn das Stetsbewegte ist unsterblich." - Phädrus 245c
  • (Original altgriech.: "ψυχὴ πᾶσα ἀθάνατος. τὸ γὰρ ἀεικίνητον ἀθάνατον·")
  • "Nichts Unvollendetes kann für etwas Maßstab sein." - Der Staat (Politeia)
  • "... dass wahrhaftig das Menschengeschlecht nicht aus dem Unglück herauskommen würde, bevor ein Schlag wahrer und echter Philosophen an die Staatsverwaltung gelangte, oder dann, bevor die regierenden Kreise in den Städten durch ein göttliches Wunder ernsthaft zu philosophieren begännen." - Platon über seinen politischen Werdegang im 7. Brief
  • "Umgibt nun des Tages Helle das den Augen Entströmende, dann vereinigt sich dem Ähnlichen das hervorströmende Ähnliche und bildet in der geraden Richtung der Sehkraft aus Verwandtem da ein Ganzes, wo das von innen Herausdringende dem sich entgegenstellt, was von außen her mit ihm zusammentrifft." – Timaios
  • "Wie auch das alte Sprichwort sagt, erfreut der Gleichaltrige den Gleichaltrigen." - Phädrus 240c / Sokrates
  • (Original altgriech.: "ἥλικα […] δὴ καὶ ὁ παλαιὸς λόγος τέρπειν τὸν ἥλικα·")
  • "Zeit - Ihre Existenz ist nur an die Gegenwart gebunden, Vergangenheit existiert nicht mehr, das Zukünftige gibt es noch nicht. Das Jetzt ist unteilbar. Das Bild der Welt ist unumwandelbar und letztlich uneinsehbar, es ist eine Welt der Ideen."
  • "Das Gute wird bei uns Menschen weit überwogen von dem Übel." Rep. 379 c
  • "Wenn der Gerechte auf Erden erscheinen wird, wird er gegeißelt, gefoltert, in Ketten gelegt, an beiden Augen geblendet werden, und schließlich wird man nach allen Martern ihn ans Kreuz schlagen, damit er zur Einsicht kommt, dass es nicht das Richtige ist in dieser Welt, gerecht zu sein, sondern es nur zu scheinen." Rep. 361 c


[Bearbeiten] Zitate mit Bezug auf Platon

  • "Alle abendländische Philosophie ist als »Fußnote zu Platon« zu verstehen." - Alfred North Whitehead
  • "Das Beste bei Freud finden Sie schon bei Plato." - Jean-Paul Sartre, Die Kindheit eines Chefs" [L'enfance d'un chef] 1938
  • "Die sicherste allgemeine Charakterisierung der philosophischen Tradition Europas lautet, daß sie aus einer Reihe von Fußnoten zu Platon besteht." - Alfred North Whitehead, Prozeß und Realität (Process and Reality), Teil II, Kapitel 1, Abschnitt 1
  • "Emerson begann selten zu schreiben, ohne vorher ein paar Seiten von Plato zu lesen." - Marcel Proust, Tage des Lesens. Aus dem Franz. von Helmut Scheffel. 1. Auflage. Frankfurt am Main; Leipzig: Insel-Verlag. ISBN 3458344187, S. 36
  • "Platon ist mein Freund und Aristoteles auch, meine liebste Freundin aber ist die Wahrheit" - Isaac Newton: Leitspruch,, zitiert in Newton on the continent / Henry Guerlac. - Ithaca - N.Y.& London : Cornell University Press, 1981, S. 41
  • (Original lat.: "Amicus Plato, amicus Aristoteles, magis amica veritas.")

[Bearbeiten] Weblinks

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