Laster
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- "Armut ist die einzige Last, die schwerer wird, je mehr Geliebte daran tragen." - Jean Paul, Siebenkäs
- "Das Christentum gab dem Eros Gift zu trinken - er starb zwar nicht daran, aber entartete, zum Laster." - Friedrich Nietzsche, "Jenseits von Gut und Böse", Aph. 168
- "Das schlimmste Laster ist die Seichtheit. Alles ist gut, was man geistig erfaßt hat." - Oscar Wilde, De Profundis, Diogenes, Zürich, Oktober 1987. ISBN 9783257214994 Übersetzer: Hedda Soellner
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- (Original engl.: "The supreme vice is shallowness. Whatever is realised is right.")
- "Den Tugenden benachbart sind die Laster." - Hieronymus, Dialog gegen die Luziferischen
- "Denn nicht einem Menschen zu dienen, ist schimpflich, sondern dem Laster." - Petrus Abaelardus, Ethica
- "Der Despotismus ist bequemer als die Freiheit, wie das Laster bequemer als die Tugend ist." - Friedrich Heinrich Jacobi, Werke, Bd. 6
- "Der Tugend folgt die Belohnung, dem Laster die Strafe." - Heinrich von Kleist, Briefe
- "Die Gerechtigkeit wächst nicht auf einem mit Lastern gedüngten Boden." - Romain Rolland, Ein Spiel von Tod und Leben
- "Durch zerlumpte Kleider sieht man die kleinsten Laster; lange Röcke und Pelzmäntel verbergen alles." - William Shakespeare, König Lear / Lear
- "Eine Seele ohne Zwang ist auch ohne Laster." - Peter Hille, Aphorismen, in: Gesammelte Werke, herausgegeben von Friedrich Kienecker (et al.), Band 5: Essays und Aphorismen, 1986, ISBN 3-87497-175-9
- "Ich bin durch meine Laster Sklave und frei durch meine Gewissensbisse." - Jean-Jacques Rousseau, "Émile"
- "Ihr werdet nichts mehr sein, wenn ihr nicht mehr die Lehrmeister der Laster seid." - Ferdinando Galiani, an Mme d'Épinay, mit Bezug auf Frankreich
- "Laster ist also das, wodurch wir zum Sündigen bereit gemacht werden, das heißt, wir werden geneigt, in ein Tun oder Lassen einzuwilligen, das nicht recht ist." - Petrus Abaelardus, Ethica
- "Sieh tapfer in des Lasters Auge, // Dass Mut dein Herz zum Kampfe sauge." - Anastasius Grün, Pfaff vom Kahlenberg: Heimkehr und Einzug
- "Sind Gewissensbisse nicht ein Bedauern der Freiheit, dass sie dem Laster geopfert wurde?" - Sully Prudhomme, Gedanken
- "Solange der Ackerbau geehrt wurde, gab es weder Elend noch Müßiggang, und es gab weit weniger Laster." - Jean-Jacques Rousseau, Letzte Antwort
- "Tugend und Laster sind verwandt wie Kohle und Diamant." - Karl Kraus, Fackel 445/453, S. 3
- "Verstellung ist eine Anstrengung des Verstandes und keineswegs ein Laster der Natur." - Luc de Vauvenargues, Nachgelassene Maximen
- "Wenn die Laster uns verlassen, schmeicheln wir uns mit dem Wahn, wir hätten sie verlassen." - François de La Rochefoucauld, Reflexionen
[Bearbeiten] Sprichwörter und Volksmund