Schwäche

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Zitate[Bearbeiten]

  • "Alle Bosheit kommt von der Schwachheit." - Jean-Jacques Rousseau, Émile
  • "An einem Helden ist alles verzeihlich, nur nicht die Schwächen." - Jakob Boßhart, Bausteine zu Leben und Zeit
  • "Dagegen wenn wir mit all unserer Schwachheit und Mühseligkeit nur gerade fortarbeiten, so finden wir gar oft, dass wir mit unserem Schlendern und Lavieren es weiter bringen, als andere mit ihrem Segeln und Rudern - und - das ist doch ein wahres Gefühl seiner selbst, wenn man anderen gleich oder gar vorläuft." - Johann Wolfgang von Goethe, Die Leiden des jungen Werther - Am 20. Oktober 1771
  • "Der Kern des Problems, vor dem wir in der Gesellschaft und insbesondere im Sozialstaat stehen, liegt in der Frage, wie der Starke jenen Menschen mit Respekt begegnen kann, die dazu verurteilt sind, schwach zu bleiben." - Richard Sennett, Respekt im Zeitalter der Ungleichheit, BvT Berliner Taschenbuch Verlag, Berlin 2004. Aus dem Amerikanischen von Michael Bischoff S. 317-318 ISBN 3-8333-0074-4
  • "Die gewöhnliche Kunst der Sophisten besteht darin, eine Menge Argumente anzuhäufen, um deren Schwäche zu verbergen." - Jean-Jacques Rousseau, Vierter Brief vom Berge
  • "Die größte Schwäche ist zu fürchten, schwach zu erscheinen." - Jacques Bénigne Bossuet, Politik gezogen aus den Worten der Heiligen Schrift
  • "Die Natur passt sich ebenso gut unserer Schwäche wie unserer Stärke an." - Henry David Thoreau, Walden
  • "Ein Clown nimmt die Schwächen seiner Mitmenschen ernst und dann zum Spaß auf den Arm." - Gerhard Uhlenbruck, Kein Blatt vor den Mund nehmen, Hrsg. Prof. Wolfgang Mieder, Ralf Reglin Verlag Köln, Ausgabe 2005, S. 25, ISBN 3-930620-25-1
  • "Ein schwacher Feind in der Festung ist fürchterlicher als der stärkste von außen." - Wilhelm Heinse, Aphorismen
  • "Ein Tag innerer Versündigung kann den Menschen um ein halbes Jahrhundert an Geist, Erkenntnis und Durchdringung alles Lebendigen schwächen und veralten." - Achim von Arnim, Gräfin Dolores
  • "Eine Kultur kann nur an ihrer eigenen Schwäche sterben." - André Malraux, La tentation de l'Occident, 1926, S. 103
  • "Erleuchtung heißt: nichts Dunkles, Abwesenheit von Dunkelheit. Und Abwesenheit von Dunkelheit bedeutet: keine Fehler, keine Schwächen, kein Zu-kurz-Kommen – überall Erfolg, überall Erfüllung von Wünschen. Das ist Erleuchtung. Man lebt in vollständigem Einklang mit dem Naturgesetz. Ganz spontan unterstützt uns die Natur: In keiner Hinsicht mehr befinden wir uns dann noch im Dunklen." - Maharishi Mahesh Yogi, im Interview mit der UCLA-Studentin Rachel Kelley, tm.org
  • "Ich fürchte nicht die Stärke des Islam, sondern die Schwäche des Abendlandes. Das Christentum hat teilweise schon abgedankt. Es hat keine verpflichtende Sittenlehre, keine Dogmen mehr." - Peter Scholl-Latour, zitiert von Peter Hahne in »Schluss mit lustig! Das Ende der Spaßgesellschaft«, Kapitel "Feige Kompromissgesellschaft", (S. 65 der Lizenzausgabe der RM Buch und Medien)
  • "In der moralischen wie in der politischen Welt den Punkt zu erkennen, wo die Freiheit aufhört und ihr Übermaß anfängt, wo die Macht aufhört und die Willkür beginnt, oder zu lernen, wo der Mut in Tollkühnheit ausartet, die Zärtlichkeit in Schwäche und die Liebe zum Guten in Narrheit; das heißt zweifellos den vollständigsten Kursus der Philosophie durchmachen." - Napoléon III., in einem Brief vom 20. Juni 1845 an George Sand, aus: Joachim Kühn, Napoleon III, Ein Selbstbildnis in ungedruckten und zerstreuten Briefen, Napoleon-Museum Arenenberg 1993, ISBN 3-85809-086-7 A, S. 302
  • "Jede Epoche, die etwas taugt, bringt eine Posse hervor, die ihre Schwächen bündelt und dem Gelächter preisgibt." - Karl Hoche, über die in der Zeitschrift Stern 1983 erschienenen Hitler-Tagebücher, die sich als Fälschung herausstellten, In diesem unserem Lande. Artemis & Winkler, Düsseldorf, 1997. ISBN 3-538-07053-9. S. 202

Weblinks[Bearbeiten]

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Siehe auch: Schwachheit, Verweichlichung
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Gegenbegriff: Kraft, Stärke