Gefahr

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Zitate[Bearbeiten]

  • "Ach, deine Augen droh'n mir mehr Gefahr als zwanzig ihrer Schwerter. Blickst du mich aber freundlich an, so bin ich gegen ihre Rachsucht gestählt. Durch ihren Hass zu sterben wäre mir jedoch besser, als ohne deine Liebe ein verhaßtes Leben weiterzuleben." - William Shakespeare, "Romeo und Julia", 2. Akt, 2. Szene 71-73 / Romeo
  • "Besser, wer fliehend entrann der Gefahr, als wen sie ereilet!" - Homer, Ilias
  • "Das schwerste Symptom des beginnenden Zusammenbruchs liegt in dem, was ich den Verrat an der Technik nennen möchte. […] Es beginnt statt des Exports von Produkten der Export von Geheimnissen, von Verfahren, Methoden, Ingenieuren und Organisatoren… verschwendet, verschleudert, verraten. Das ist der letzte Grund der Arbeitslosigkeit, die keine Krise ist, sondern der Beginn einer Katastrophe. Die Gefahr ist so groß geworden für jeden einzelnen, daß es kläglich ist, sich etwas vorzulügen." - Oswald Spengler, Der Mensch und die Technik
  • "(lat: "Malo periculosam vitam quam quietum servitium.")"
  • "Nie die Geheimnisse der Höheren wissen. Man glaubt, Kirschen mit ihnen zu essen, wird aber nur die Steine erhalten. Vielen gereichte es zum Verderben, dass sie Vertraute waren: Sie gleichen einem Löffel aus Brot und laufen nachher dieselbe Gefahr wie dieser." - Baltasar Gracián y Morales, Handorakel und Kunst der Weltklugheit
  • "Wenn die fortschreitende Infantilisierung und wachsende Jugend-Kriminalität des Zivilisationsmenschen tatsächlich, wie ich befürchte, auf genetischen Verfallserscheinungen beruht, so sind wir in schwerster Gefahr." - Konrad Lorenz, Die Acht Todsünden der Menschheit
  • "Wer anderen Gefahr bereitet, dem bereiten die anderen auch Gefahren." - Lü Bu We, Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 223
  • "Wer halb sich rächt, der bringt sich in Gefahr." - Pierre Corneille, Rodogune
  • "Wie ich von den Weisen hab' vernommen: // Wer Gefahr liebt, wird darin umkommen." - Georg Rollenhagen, Murner wird Reineken gevatter und offenbaret ihm seine einige notkunst. Aus: Froschmeuseler, 1. Buch, 2. Theil, 6. Kapitel. Hg. von Karl Goedeke. Erster Theil. Leipzig: F. A. Brockhaus, 1876 [Dt. Dichter des 16. Jahrhunderts, Bd. 8]. S. 83, Zeile 131f.
  • (Orignial: "Wie ich von den weisen vernommen: // Wer gfar liebt, wird darin umkommen!")
  • "Wir wollen die Liebe zur Gefahr besingen, die Vertrautheit mit Energie und Verwegenheit." - Filippo Tommaso Marinetti, Futuristisches Manifest, 1909
  • "Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch." - Friedrich Hölderlin, Patmos
  • "Zu jedem Zeitpunkt der Geschichte hat es eine oder zwei Städte der monströsen Art gegeben - z.B. Babel oder Babylon, Ur-Lhasa, Ninive, Syrakus, Rom, Samarkand, Tenochtitlan, Peking - aber wir leben heute im megapolitanischen (oder nekropolitanischen) Zeitalter, wo solche Desaster sich vervielfältigt haben und die Gefahr besteht, daß sie zusammenwachsen und die Welt unter totem, aber multipotentem Großstadtmüll begraben." - Fritz Leiber, Herrin der Dunkelheit (orig.: Our Lady Of Darkness, 1976), ins Deutsche übersetzt von Hans Maeter, München 1980, ISBN 3-453-30676-7, S. 67

Sprichwörter und Volksmund[Bearbeiten]

Bibel[Bearbeiten]

  • "Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um!" - Jesus Sirach 3, 26[1] bzw. 27[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Gute Nachricht Bibel http://www.bibleserver.com/text/GNB/Jesus%20Sirach3
  2. Lutherbibel 1984 http://www.die-bibel.de/online-bibeln/luther-bibel-1984/bibeltext/bibel/text/lesen/stelle/43/30027/30027/

Weblinks[Bearbeiten]

Wikiquote
Siehe auch: Gefährlichkeit
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Gegenbegriff: Harmlosigkeit, Sicherheit
Wikipedia
Wikipedia führt einen Artikel über Gefahr.
Wiktionary
Wiktionary führt den Wörterbucheintrag Gefahr.