König (Monarch)
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- "Das Haupt liegt übel, das eine Crone trägt." - William Shakespeare, König Heinrich der 4 - Teil 2; 3. Akt, 1. Szene, aus Wielands Übersetzung
- "Das Königstum ist die nach dem Bilde Gottes gemachte Regierung." - Alphonse de Lamartine, Geschichte der Girondisten
- "Demüthig war Tristan, // Er war züchtig, getreu und mild, // Adliger Sitten ein echtes Bild. // Er war nicht träg, nach Preis zu jagen, // Der Erste war er, ›Ich!‹ zu sagen, // Wenn rings die feige Meute schwieg. / Doch wie er freudig war zum Sieg, // Er war's für seinen König nur." - Gottfried von Straßburg, Tristan und Isolde, Rose und Rebe, Stuttgart 1877, Seite 262
- "Der König herrscht, aber er regiert nicht." - Adolphe Thiers, Zeitung Le National am 20. Januar und 4. Februar 1830
- "Der König ist Kaiser in seinen Landen." - Philipp IV. von Frankreich, Zur Begründung der Loslösung von Kaiser und Papst
- "Der König ist nicht der Vertreter der Nation, sondern ihr Schreiber." - Maximilien de Robespierre, Rede in der französischen Nationalversammlung, 1792
- "Die Macht der Könige ist auf die Vernunft und auf die Torheit des Volkes gegründet - und viel mehr auf die Torheit." - Blaise Pascal, Pensées
- "Die meisten unserer Kritiker sind nur deshalb Scharfrichter geworden, weil sie keine Könige werden konnten." - Friedrich Hebbel, Sämtliche Werke: Tagebücher, 3. Band. 4258 (1847). Hist.-krit. Ausgabe besorgt von Richard Maria Werner. Zweite Abteilung. Neue Subskriptions-Ausgabe, 3. unv. Auflage. Berlin: Behr, 1905. S. 266. Google Books-USA*
- "Du wirst mit Recht alles in deiner Macht haben, wenn du König über dich selbst sein kannst." - Claudian, De quarto consulatu honorii Augusti
- "Ein König ohne Religion scheint immer ein Tyrann." - Joseph Joubert, Gedanken, Versuche und Maximen
- "Eine schlimmere Rotte gewohnheitsmäßiger Verbrecher als unsere Fürsten kennt die Geschichte nicht; juristisch betrachtet, gehören sie fast alle ins Zuchthaus." - Houston Stewart Chamberlain, Grundlagen des 19. Jahrhunderts
- "Es ist mit solchen Reflexionsübungen überhaupt ein eigenes Ding. Dieser Mensch ist z.B. nur König, weil sich andere Menschen als Untertanen zu ihm verhalten . Sie glauben umgekehrt Untertanen zu sein, weil er König ist." - Karl Marx, Das Kapital. Band 1. Erster Abschnitt, Ersters Kapitel
- "Ich bin eine Art konstitutioneller Monarch: Die Königin von England. Wenn sich die Community nicht einigen kann, bittet man mich, zu entscheiden." - Jimmy Wales, Interview mit SPIEGEL ONLINE vom 7. Januar 2005
- "Ich habe Geschmack gefunden an der Republik, // Seit ich so viele Könige gesehen." - Pierre-Jean de Béranger, Lieder: Meine Republik
- "Ich hasse nicht die Könige, sondern den Druck, den sie mit sich führen." - Theodor Fontane, Brief an Lepel (12.10.1848)
- "Jeder sei, in seiner Art, majestätisch. Wenn er auch kein König ist, müssen doch alle seine Handlungen, nach seiner Sphäre, eines Königs würdig sein." - Baltasar Gracián y Morales, Handorakel und Kunst der Weltklugheit, 103
- "Kein Zug des Schicksals setzt mich matt: Matt werden kann ja nur der König." - Ferdinand Freiligrath, Springer (Epilog des Dichters)
- "Ob man den Beruf nur ausübt, um Geld zu verdienen, oder ob die Arbeit Freude bereitet, weil man sie sinnvoll findet, entscheidet, ob man Sklave oder König ist." - Max Lüscher, Readers Digest (Schweiz), Februar 2009, Rubrik "Zitiert", S. 65
- "Schau' der Herr mich an als König! // Dünkt ihn meine Macht zu wenig?" - Johann Friedrich Kind, Der Freischütz, I, 1 (Kilian). Leipzig: Reclam, o. J. S. 40
- "Soll nicht die dichterische Leier tönen // Dem König der den Frieden liebt // An Kriegesschall nicht kann sein mildes Ohr gewöhnen // Und sich bei Mord betrübt." - Novalis, An einen friedlichen König
- "'Spieglein, Spieglein an der Wand: wer ist die schönste Frau in dem ganzen Land?' da antwortete der Spiegel aber wieder: 'Frau Königin, ihr seyd die schönste hier, aber Sneewittchen, über den sieben Bergen ist noch tausend Mal schöner als Ihr!'" - Gebrüder Grimm, Sneewittchen (Schneeweißchen), Kinder- und Hausmärchen. Große Ausgabe. 1. Band 1. Auflage, Berlin: Realschulbuchhandlung, 1812. S. 242f.
- "Ungestraft zu tun, was beliebt, heißt König sein." - Sallust, Der lugurthinische Krieg
- "Wenn die Untertanen aus Prinzip rebellieren, wird die Politik der Könige tyrannisch." - Edmund Burke, Betrachtungen über die Französische Revolution
- "Wer wird so vermessen sein, sich in eine Königin zu verlieben, ohne dass sie ihn zuvor ermutigt?" - Stendhal, Über die Liebe
Sprichwörter und Volksmund [Bearbeiten]