Michel de Montaigne

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[Bearbeiten] Michel de Montaigne (1533-1592)

französischer Philosoph, Schriftsteller und Politiker

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  • "Am jetzigen Verfall hat jeder von uns seinen eigenen Anteil." - Die Essais
  • "Anmaßung ist unsere eigentliche angeborene Krankheit." - Essais
  • "Die Philosophie ist, und zwar auch bei gescheiten Leuten, nur ein leeres Wort, das keine Beziehung zur Wirklichkeit hat." - Essais
  • Die Speisen, die für ein Kind gesund sind, muss man ihm versüßen, und die, welche ihm schädlich sind, vergällen." - Die Essais
  • "Die tödliche Krankheit des Menschen ist seine Meinung, er wisse." - in: Apologie de Raimond Sebond. Zitat gefunden bei Ernst v. Glasersfeld in "Einführung in den Konstruktivismus", München 2003 (Serie Piper 1165), S.9.
  • (Original franz.: "La peste de l'homme c'est l'opinion de savoir.")
  • "Es gibt noch eine andere Art von Ruhmsucht. Sie besteht darin, dass wir unseren Wert und unsere Verdienste überschätzen." - Essais
  • "Es liegt etwas Knechtisches in Zwang und Strenge." - Die Essais
  • "Jedes Ding hat hundert Glieder und hundert Gesichter." - Die Essais
  • "Man muss der Unehrlichkeit oder Unvorsichtigkeit seines Bedienten immer ein wenig Spielraum lassen." - Essais
  • "Man muss die Krankheiten gewähren lassen." - Die Essais
  • "Mancher will sprechen lernen zu einem Zeitpunkt, wo er lernen sollte, endgültig zu schweigen." - Die Essais
  • "Philosophieren heißt sterben lernen." - Die Essays
  • "Was nützen mir die Farben, wenn ich nicht weiß, was ich malen soll?" - Die Essais
  • "Wenn die Leute mir vorwerfen, dass ich zu viel von mir spreche, so werfe ich ihnen vor, dass sie überhaupt nicht mehr über sich selber nachdenken." - Die Essais
  • "Wenn ich mit meiner Katze spiele, wer weiß, ob sie sich nicht noch mehr mit mir die Zeit vertreibt als ich mir mit ihr?" - Essais II 12; in der Übersetzung von Herbert Lüthy, Zürich 1953 u.ö., S. 433
  • "Wenn man in mich dringt, zu sagen, warum ich ihn liebte, so fühle ich, dass sich dies nicht aussprechen lässt, ich antworte denn: Weil er er war; weil ich ich war." - über seinen engsten, früh verstorbenen Freund Étienne de la Boetie, Essais I 28; in der Übersetzung von Herbert Lüthy, Zürich 1953 u.ö., S. 225
  • "Wenn wir Abschied nehmen, wird unsere Neigung zu dem, was wir schätzen, immer noch etwas wärmer." - Essais III, 5
  • "Wer nicht wartet, bis er Durst hat, der hat keine rechte Freude an einem guten Trunk." - Die Essais
  • "Wir treiben die Sache, von der wir besessen sind und getrieben werden, niemals gut vorwärts." - Essais
  • "Wir trachten nach anderen Lebensformen, weil wir die unsere nicht zu nutzen verstehen. Wir wollen über uns hinaus, weil wir nicht erkennen, was in uns ist. Doch wir mögen auf noch so hohe Stelzen steigen - auch auf ihnen müssen wir mit unseren Beinen gehen. Und auf dem höchsten Thron der Welt sitzen wir nur auf unserem Arsch." - Essais

[Bearbeiten] Quellen

[Bearbeiten] Essais

Frankfurt am Main, August 1998. Übersetzer: Hans Stilett. ISBN 3821844728

[Bearbeiten] Weblinks

Commons
Commons führt Medien zu Michel de Montaigne.
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