Freiheit (n-z)

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Begriffsklärung Dieser Artikel wurde Aufgrund seiner Größe geteilt. Für Zitate von a-d und e-m siehe Freiheit (a-d) und Freiheit (e-m). Für Sprichwörter und Volksmund und Bibelzitate siehe Freiheit.

N[Bearbeiten]

  • "Nehmen wir an, Sie hätten einen freien Willen. Es wäre ein Wille, der von nichts abhinge: ein vollständig losgelöster, von allen ursächlichen Zusammenhängen freier Wille. Ein solcher Wille wäre ein aberwitziger, abstruser Wille. Seine Losgelöstheit nämlich würde bedeuten, dass er unabhängig wäre von ihrem Körper, ihrem Charakter, ihren Gedanken und Empfindungen, ihren Phantasien und Erinnerungen. Es wäre, mit anderen Worten, ein Wille ohne Zusammenhang mit all dem, was Sie zu einer bestimmten Person macht. In einem substantiellen Sinn des Wortes wäre er deshalb gar nicht Ihr Wille." - Peter Bieri: Das Handwerk der Freiheit, Kap. 7, S. 230
  • "Niemand ist frey, der nicht über sich selbst Herr ist." - Matthias Claudius, Sprüche des Pythagoräers Demophilus. Aus: ASMUS omnia sua SECUM portans, oder Sämmtliche Werke des Wandsbecker Bothen, Achter Theil. Wandsbeck: beym Verfasser, 1812. S. 121.
  • "Niemand ist mehr Sklave, als der sich für frei hält, ohne es zu sein." - Johann Wolfgang von Goethe, Die Wahlverwandtschaften, Hamburger Ausgabe, Bd 6 (Romane und Novellen I), dtv Verlag, München, 1982, S. 397 (II,5)
  • "Niemand kann frei sein, solange es nicht alle sind." - Erich Mühsam, Befreiung der Gesellschaft vom Staat. Was ist kommunistischer Anarchismus? 1932
  • "Nur freie Menschen sind einander wahrhaft dankbar." - Baruch de Spinoza, Ethik, 1677

O[Bearbeiten]

P[Bearbeiten]

Q[Bearbeiten]

R[Bearbeiten]

S[Bearbeiten]

  • "Setzt Schranken gegen die Aufkäufe der reichen Besitzer und gegen die Freiheit gleichsam ihres Monopols!" - Thomas Morus, Utopia
  • "Sie streiten sich, [..] um Freiheitsrechte; // Genau besehn, sind's Knechte gegen Knechte." - Johann Wolfgang von Goethe, Faust II, Vers 6962 f. Mephistopheles
  • "Solch ein Gewimmel möcht ich sehn, // Auf freiem Grund mit freiem Volke stehn." - Johann Wolfgang von Goethe, Faust II, Vers 11579 f. / Faust
  • "So wie die Freiheit eine Voraussetzung für die Demokratie ist, so schafft mehr Demokratie erst den Raum, in dem Freiheit praktiziert werden kann." - Willy Brandt, Briefe

T[Bearbeiten]

U[Bearbeiten]

  • "Über nichts denkt der freie Mensch weniger nach als über den Tod." - Baruch de Spinoza, Ethik, Buch IV, "Über die menschliche Knechtschaft oder die Macht der Affekte", Lehrsatz 67

V[Bearbeiten]

  • "Vergesslichkeit ist eine Form der Freiheit." - Khalil Gibran, "Khalil Gibran: Sämtliche Werke", Patmos Verlag, Düsseldorf, 2003
  • "Vernunft ist innere Freiheit." - Stanislaw Lem, Der futurologische Kongress, S. 81, Suhrkamp 1979, nach der Übersetzung von I. Zimmermann-Göllheim
  • "Vielleicht brächte ich es so weit, in Glanz zu leben, aber ich hätte dann alles andere nicht, meine absolute Freiheit und mein Leben für mich." - Franziska zu Reventlow, Tagebücher
  • "Vom Standpunkt des Barbaren ist die Freiheit gleichbedeutend mit Isolierung." - Pierre Joseph Proudhon, Bekenntnisse eines Revolutionärs, 15

W[Bearbeiten]

  • "Weil der Mensch immer frei bleibt und weil seine Freiheit immer auch brüchig ist, wird es nie das endgültig eingerichtete Reich des Guten in dieser Welt geben." - Benedikt XVI., in der am 30. November 2007 veröffentlichten Enzyklika „Spe Salvi“, zitiert in: welt.de, 1. Dezember 2007
  • "Wenn der Geist den Körper dazu bringen könnte, die Naturgesetze zu verletzen, würde er die Exaktheit dieser rein physikalisch begründeten Naturgesetze stören. Deshalb ist eine rein dualistische Sicht kaum aufrecht zu erhalten. Selbst wenn die physikalischen Naturgesetze, denen der Körper unterworfen ist, dem Geist einen Freiraum zur Beeinflussung des Körpers lassen, dann muss diese Art von Freiheit selbst ein wichtiger Inhalt dieser Naturgesetze sein." - Roger Penrose: Schatten des Geistes : Wege zu einer neuen Physik des Bewusstsein,, Kapitel 4.1: Der Geist und die Naturgesetze, S 268.
  • "Wenn Du die Kunst beherrschst, ein freier Mensch zu sein, hast Du ein Ziel und kümmerst Dich nicht darum, ob Du es jemals erreichen wirst. Denn in der Freiheit ist der Weg das Ziel. Allerdings nur, wenn Du nie aufhörst, Deinen Weg zu gehen." - Josef Kirschner, DIE EGOISTEN-BIBEL; Anleitung fürs Leben, Droemersche Verlagsanstalt Th. Knauer Nachf. München, TB Ausgabe 2002, ISBN 3-426-82327-6, 14. S. 145.
  • "Wenn du nicht bereit bist, dafür zu sterben, dann streiche das Wort »Freiheit« aus deinem Vokabular." - Malcolm X, Chicago Defender, 28. November 1962
  • "Wenn es erlaubt ist, freue ich mich über die Wiedergewinnung der Freiheit; wenn nicht, was hat mir dieser Wechsel des Herrn gebracht, außer der Freude, als ich das gerechte Ende eines Tyrannen vor Augen hatte?" - Cicero, Über den Tod Caesars; Ad Atticum (Briefe an Atticus) XIV, XIV, 4
  • "Wenn Euer Gewissen rein ist, so seid Ihr frei." - Johann Wolfgang von Goethe, Götz von Berlichingen, Erster Akt - Jagsthausen. Götzens Burg / Götz
  • "Wenn Freiheit und Demokratie auch keine äquivalenten Begriffe sind, so sind sie doch komplementär: Ohne Freiheit ist die Demokratie Despotie, ohne Demokratie ist die Freiheit eine Chimäre." - Octavio Paz, Zwiesprache. Essays zu Kunst und Literatur. Aus dem Spanischen von Elke Wehr und Rudolf Wittkopf. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1984. S. 236
  • "Wenn, in einer philosophischen Frage, das einstimmige Urteil der Weltweisen ein Wall wäre, über welchen zu schreiten es vor ein gleichsträfliches Verbrechen mit demjenigen, welches Remus beging, müßte gehalten werden, so würde ich mich den Vorwitz wohl vergehen lassen, meinen Einfällen wider das entscheidende Gutachten des ehrwürdigen großen Haufens diejenige Freiheit zu erlauben, die durch nichts weiter als durch die gesunde Vernunft gerechtfertiget ist." - Immanuel Kant, Neuer Lehrbegriff der Bewegung und Ruhe, A 2
  • "Wer den rechten Augenblick verpasst, ist wie einer, der einen Vogel aus der Hand freigelassen hat; er wird ihn nicht wieder zurückbekommen." - Johannes vom Kreuz, Merksätze von Licht und Liebe
  • "Wer die Freiheit nicht im Blut hat, wer nicht fühlt, was das ist: Freiheit - der wird sie nie erringen." - Kurt Tucholsky, Brief an Arnold Zweig vom 15. Dezember 1935
  • "Wer die Weite der Freiheit nicht kennt, findet die Enge des Gefängnisses gemütlich." - Walter Ludin, Einfach ins Blaue, S. 8
  • "Wer nicht für Freiheit sterben kann, // der ist der Kette wert." - Gottfried August Bürger, Straflied
  • "Wer nie in Banden war, weiß nichts von Freiheit." - Jakob Boßhart, Bausteine zu Leben und Zeit
  • "Wie frei und glücklich Du im Leben bist, hängt davon ab, wie es Dir gelingt, die Probleme zu lösen, die Deinem Glück und Deiner Freiheit im Wege stehen." - Josef Kirschner, DIE EGOISTEN-BIBEL; Anleitung fürs Leben, Droemersche Verlagsanstalt Th. Knauer Nachf. München, TB Ausgabe 2002, ISBN 3-426-82327-6, S. 89.
  • "Wie ich schon sagte, mein Ziel ist, die Menschen bedingungslos frei zu machen, denn ich behaupte, dass die einzige Spiritualität die Unbestechlichkeit des Selbst ist, denn diese ist zeitlos, sie ist die Harmonie zwischen Vernunft und Liebe. Das ist die absolute, unbedingte Wahrheit, sie ist das Leben selbst." - Vollkommene Freiheit - Jiddu Krishnamurti
  • "Wie wird verlorene Freiheit wiedergewonnen? Durch einen aus der Tiefe des Volkes kommenden Stoß und Sturm der sittlichen Kräfte." - Conrad Ferdinand Meyer, Die Versuchung des Pescara. 32. Auflage. Leipzig: Haessel, 1907. S. 195. Google Books-USA*
  • "Wir können aber den Begriff des Menschen nicht zuende denken, ohne auf den freien Geist als die reinste Ausprägung der menschlichen Natur zu kommen." - Rudolf Steiner, Die Philosophie der Freiheit - Grundzüge einer modernen Weltanschauung, (GA 4) S. 168; ISBN 9783727400407 und ISBN 9783727462719
  • "Wir müssen für die Freiheit planen und nicht für die Sicherheit, wenn auch vielleicht aus keinem anderen Grund als dem, daß nur die Freiheit die Sicherheit sichern kann." - Karl Popper, Die offene Gesellschaft und ihre Feinde. Mohr, 7. Auflage 1992, Tübingen, S. 224
  • "Wir sagen nicht: Wählt Thälmann, dann habt ihr Brot und Freiheit. Wir sagen, um Brot und Freiheit müßt ihr kämpfen!" - Ernst Thälmann, "Reden und Aufsätze" Band 2, Verlag Rote Fahne, 1975; Original: Die Rote Fahne, 1. März 1932
  • "Wir sind überzeugt, dass Freiheit ohne Sozialismus Privilegienwirtschaft und Ungerechtigkeit, und Sozialismus ohne Freiheit Sklaverei und Brutalität bedeutet." - Michail Bakunin, Die Revolutionäre Frage
  • "Wir stehen vor der Wahl zwischen Sklaverei und Freiheit. Wir wählen die Freiheit!" - Konrad Adenauer in seiner Regierungserklärung am 3. Dezember 1952 vor dem Bundestag zur Unterzeichnung der Pariser Verträge. Flugblatt der CDU mit Auszug aus der Regierungserklärung: Deutsches Historisches Museum
  • "Wo wir unfähig sind, die Gesetze der Notwendigkeit zu erkennen, da glauben wir frei zu sein." - Ludwig Börne, Das Staatspapier des Herzens. Fragmente und Aphorismen. Köln: Bund-Verlag, 1987. ISBN 3-7663-3036-5. gutenberg.de

X[Bearbeiten]

Y[Bearbeiten]

Z[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Wikiquote
Siehe auch: Freiheit (a-d), Freiheit (e-m)