Vollkommenheit

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Zitate[Bearbeiten]

  • "Alles ist wie durch ein heiliges Band miteinander verflochten! Nahezu nichts ist fremd. Eines schließt sich ja dem anderen an und schmückt, mit ihm vereinigt, dieselbe Welt. Aus allem zusammen ist eine Welt vorhanden, ein Gott, alles durchdringend, ein Körperstoff, ein Gesetz, eine Vernunft, allen vernünfitgen Wesen gemein, und eine Wahrheit, sofern es auch eine Vollkommenheit für all diese verwandten, derselben Vernunft teilhaftigen Wesen gibt." - Marc Aurel, Selbstbetrachtungen
  • "Das Vollkommene soll nicht geworden sein, sondern als ob es auf einen Zauberschlag aus dem Boden aufgestiegen sei." - Friedrich Nietzsche, Menschliches Allzumenschliches: Aus der Seele der Künstler und Schriftsteller
  • "Das Zeichen der Vollkommenheit in den niederen Wesen ist: Dass sie etwas sich selber Ähnliches zu schaffen vermögen." - Thomas von Aquin, Summe gegen die Heiden
  • "Da wir gerade von Glück usw. sprechen: es hat mir auch viel eingebracht, daß ich sehr intensiv mit H.P. Lovecraft in den letzten acht Monaten seines Lebens korrespondiert habe. Er hämmerte mir ein, daß man beim Schreiben auf Ehrlichkeit, Überzeugung, Sorgfalt, Vollkommenheit und Wissenschaftlichkeit achten muß." - Fritz Leiber in einem Interview mit Paul Walker (1978), in: Fritz Leiber: Herrin der Dunkelheit (orig.: Our Lady Of Darkness, 1976), ins Deutsche übersetzt von Hans Maeter, München 1980, ISBN 3-453-30676-7, S. 182
  • "Der Betrug ist sozusagen die Seele des gesellschaftlichen Lebens und eine Kunst, ohne die in Wahrheit keine Kunst und kein Talent wenn man nur ihre Wirkung auf die Menschen im Auge hat, vollkommen ist." - Giacomo Leopardi, Gedanken, 29
  • "Der Gedanke, es durch Demut zu irgendeiner abstrakten Vollkommenheit zu bringen, sich über alle andern zu erheben, kann die Frucht entweder des Dünkels oder des Schwachsinns sein und führt in beiden Fällen unvermeidlich zur Heuchelei." - Wissarion Grigorjewitsch Belinski, Brief an Nikolai Gogol, 15. Juli 1847
  • "Der Mensch war moralisch-tot geboren oder erschaffen worden, so sagt man, und das heißt: Er war vollkommen. Da beschlich der Zweifel seinen Geist, und er ward ein lebendiges, tätiges Wesen." - Friedrich Maximilian Klinger, Betrachtungen und Gedanken
  • "Derjenige, der sich mit Einsicht für beschränkt erklärt, ist der Vollkommenheit am nächsten." - Johann Wolfgang von Goethe, "Maximen und Reflexionen"
  • "Die Natur schafft oft Vollkommenes, aber zwei Vollkommenheiten zu vereinigen, das ist ihr seltenes Meisterstück." - Ferdinando Galiani, Gedanken, Beobachtungen, Dialoge. Die französischen Moralisten
  • "Du klagest, dass die Welt so unvollkommen ist, und fragst warum? Weil du so unvollkommen bist!" - Friedrich Rückert Die Weisheit des Brahmanen, V, 69
  • "Durch Kunst und nur durch Kunst erreichen wir Vollkommenheit; Durch Kunst und nur durch Kunst entgehen wir den grauenhaften Gefahren des Alltags." - Oscar Wilde, Der Kritiker als Künstler / Gilbert
  • "Für das Leben wird ein Ideal benötigt. Ein Ideal ist jedoch nur dann Ideal, wenn es Vollkommenheit ist." - Leo Tolstoj, Tagebücher, 1910
  • "Je vollkommener, desto mehr Schmerzen." - Michelangelo, Sonette, Über Dante
  • "Jede menschliche Vollkommenheit ist einem Fehler verwandt, in welchen überzugehn sie droht." - Arthur Schopenhauer, Zur Ethik
  • "Leben heißt sich wandeln und vollkommen sein heißt, sich oft gewandelt zu haben." - John Henry Newman, An Essay on the Development of Christian Doctrine, 1845, Chapter 1, Section 1, Part 7, http://www.newmanreader.org.
  • "Leben bedeutet immer: dem Höheren, der Vollkommenheit entgegenstreben, sich emporschwingen und versuchen, den Gipfel zu erreichen." - Boris Pasternak, Doktor Schiwago
  • "So gut auch ein Ehemann sei, bis zu Vollkommenheit bringt er es schwerlich." - Honoré de Balzac, "Étude de femme", 1830
  • "Um Vollkommenheit zu erreichen, muss man erst vieles nicht begriffen haben! Begreifen wir zu schnell, so begreifen wir wahrscheinlich nicht gründlich." - Fjodor Dostojewski, "Der Idiot", 1868
  • "Vollkommenheit ist die Norm des Himmels, Vollkommenes wollen die Norm des Menschen." - Johann Wolfgang von Goethe, "Maximen und Reflexionen"
  • "Wäre die Liebe ein physikalisches Phänomen, als Freude am Besitz, Freude an Vollkommenheit, Erinnerung an Freude oder dergleichen, so liebten wir nicht Unvollkommenes, Abwesendes, Tote. Je vollkommener und je gegenwärtiger etwas ist, desto schwerer ist es uns, es zu lieben ." - Walther Rathenau, "Auf dem Fechtboden des Geistes - Aphorismen aus seinen Notizbüchern", nach der Auswahl Wiesbaden 1953, Seite 24
  • "Wer alles werden will, wird nie vollkommen werden." - Karl Wilhelm Ramler, Der Fuchs, der Spürhund und der Luchs. Aus: Fabellese. Dritter Band, 6. Buch, Nr. IX. Leipzig: Weidmann, 1790. S. 185

Bibel[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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Siehe auch: Perfektion, Vollendung
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Gegenbegriff: Fehler, Mangel
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