Mensch (e-m)

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Begriffsklärung Dieser Artikel wurde Aufgrund seiner Größe geteilt. Für Zitate von a-d und n-z siehe Mensch (a-d) und Mensch (n-z). Für Sprichwörter und Volksmund und Bibelzitate siehe Mensch.

Zitate[Bearbeiten]

E[Bearbeiten]

  • "Ein bisschen Güte von Mensch zu Mensch ist besser als alle Liebe zur Menschheit." - Richard Dehmel, Die Menschenfreunde. 3. Akt / Christian
  • "Ein freier Mensch muß es ertragen können, daß seine Mitmenschen anders handeln und anders leben, als er es für richtig hält, und muß sich abgewöhnen, sobald ihm etwas nicht gefällt, nach der Polizei zu rufen." - Ludwig von Mises, Liberalismus, Teil I, Kapitel 11
  • "Ein gläubiger Mensch ist außerstande, seinen Glauben an der Garderobe abzugeben." - Murad Wilfried Hofmann „Der Islam als Alternative“, ISBN 3-424-01114-2, 1995, S. 114
  • "Ein Mensch, der in die Einsamkeit gehen will, muß sich von seiner Wohnstube ebenso weit entfernen wie von der Gesellschaft. Ich bin nicht allein, während ich lese und schreibe, obschon niemand bei mir ist. Aber wenn ein Mensch allein sein will, laß ihn zu den Sternen aufblicken." - Ralph Waldo Emerson, Natur
  • "Ein Mensch, der kein Eigentum erwerben darf, kann auch kein anderes Interesse haben, als so viel wie möglich zu essen und so wenig wie möglich zu arbeiten." - Adam Smith, Natur und Ursachen von Nationalreichtümern
  • "Ein Mensch, der solche Dinge wie Jesus sagt, wäre kein großer Morallehrer. […] Entweder war dieser Mensch Gottes Sohn, oder er war ein Narr oder Schlimmeres. Man […] kann ihn verachten oder als Dämon töten. Oder man kann ihm zu Füßen fallen und ihn Herr und Gott nennen. Aber man kann ihn nicht mit gönnerhafter Herablassung als einen großen Lehrer der Menschheit bezeichnen. Das war nie seine Absicht; diese Möglichkeit hat er uns nicht offengelassen." - C. S. Lewis, Pardon, ich bin Christ
  • "Ein Mensch ist immer das Opfer seiner Wahrheiten." - Albert Camus, Der Mythos von Sisyphos, 1942
  • "Ein Mensch kann einsam sein, obwohl er von geliebt wird, wenn er nicht für einen Menschen 'der Liebste' ist" - Anne Frank, Tagebucheintrag, 29. Dezember 1943. Zitat entnommen der Ausgabe des Lambert Schneider Verlags, Hamburg, 1958, S. 143. Übersetzer: Anneliese Schütz
  • "Ein Mensch kann nicht Alles wissen, aber etwas muß jeder haben, was er ordentlich versteht." - Gustav Freytag, Die verlorene Handschrift [1864]. Roman in fünf Büchern. 2. Theil. 16. Auflage. Leipzig: Hirzel, 1886. S. 10. Google Books-USA*
  • "Ein Mensch lebt, um den Massen nützlich zu sein. Und der Wert eines Menschen wird bestimmt durch den Nutzen, den er seinen Mitmenschen bringt. Geboren werden, leben, essen, trinken und schließlich sterben - das kann auch ein Insekt." - Giuseppe Garibaldi, in: Daniela Dahn, Vertreibung ins Paradies, Rowohlt Verlag, Reinbeck bei Hamburg, 1998, S. 163
  • "Ein Tag genügt, um festzustellen, dass ein Mensch böse ist; man braucht ein Leben, um festzustellen, dass er gut ist." - Théodore Jouffroy, Das grüne Heft
  • "Ein Volk ohne Gesetze gleicht einem Menschen ohne Grundsätze." - Karl Salomo Zachariae, Von der gesetzgebenden Gewalt: II. Gesetze sind Vorschriften allgemeinen Inhalts. Aus: Vierzig Bücher vom Staate. Vierter Band. Heidelberg: C. F. Winter, 1840. S. 9. Google Books
  • "Ein Weiser versteht es, die Menschen nach ihrer Menschlichkeit zu schätzen, ein Mittlerer schätzt sie nach ihren Taten und ein Untüchtiger schätzt sie nach ihren Geschenken." - Lü Bu We, Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 420
  • "Ein Wolf ist der Mensch dem Menschen, kein Mensch, solange er nicht weiß, welcher Art der andere ist." - Plautus, Asinaria (Die Eselskomödie), 495, II.iv / der Kaufmann (meist zitiert als "Der Mensch ist des Menschen Wolf.")
  • "Ein Zensor ist ein menschgewordener Bleistift oder ein bleistiftgewordener Mensch, ein fleischgewordener Strich über die Erzeugnisse des Geistes, ein Krokodil, das an den Ufern des Ideenstromes lagert und den darin schwimmenden Literaten die Köpf' abbeißt." - Johann Nepomuk Nestroy, Freiheit in Krähwinkel
  • "Eine lange Zeit lernt man darum die Menschen nicht kennen, weil man sie überall für besser hält als sich." - Jean Paul, Bemerkungen über den Menschen, SW Abt.2, Bd.5 - Quelle: G. Fieguth: Deutsche Aphorismen (1978, Philipp Reclam)"
  • "Einem Menschen, den Kinder und Tiere nicht leiden können, ist nicht zu trauen." - Carl Hilty, Glück II
  • "Einen allein kann man nicht beschützen. Man kann nur alle Menschen beschützen." - Icchokas Meras, Remis für Sekunden. Beröin, 1995. ISBN 3-7466-1051-6. Übersetzer: Irene Brewing
  • "Einen anständigen Menschen befällt der Schüttelfrost schon vor der Hochzeit." - Iwan Sergejewitsch Turgenew, Wo allzu fein gesponnen wird, da reißt es eben
  • "Einen Menschen zum Menschen erziehen zu wollen, ist eitel menschlicher Kram, zum Menschen ist er von Gott geschaffen, dass aber die Seinen ihm den ganzen geschichtlichen Reichtum, den sie überkommmen und gesammelt haben, als gute Hausväter […] treulich überliefern, das ist Erziehung." - Achim von Arnim, Der Wintergarten
  • "Eines Menschen Vergangenheit ist das, was er ist. Sie ist der einzige Maßstab, an dem er gemessen werden sollte." - Oscar Wilde, Ein idealer Gatte, Akt 1 / Lady Chiltern
  • "Erinnere dich, dass du ein Schauspieler in einem Drama bist; deine Rolle verdankst du dem Schauspieldirektor. Spiele sie, ob sie nun kurz oder lang ist. Wenn er verlangt, dass du einen Bettler darstellst, so spiele auch diesen angemessen; ein Gleiches gilt für einen Krüppel, einen Herrscher oder einen Durchschnittsmenschen. Denn das allein ist deine Aufgabe: Die dir zugeteilte Rolle gut zu spielen; sie auszuwählen, ist Sache eines anderen." - Epiktet, Handbüchlein der Moral
  • "Erst durch das Leiden erfährt der Mensch, dass er göttlichen Ursprungs ist und nicht ein Tier." - Paul Ernst, Saat auf Hoffnung
  • "Erziehung des Menschen in der Zivilisation beruht nicht darauf, dass er alles spontan ausdrückt, was ihm gefällt, sondern dass er ein wirksamer, werter Teilnehmer dieser Zivilisation ist, wo die Menschen dazu bereit sind, einander zu helfen, wo sie das Gefühl der Zugehörigkeit zur Gemeinschaft haben, und wo sie den Zusammenhang mit der historischen Tradition ihrer Zivilisation sehen." - Leszek Kołakowski, Mini-Traktate über Maxi-Themen
  • "Es ereignet sich nichts Neues. Es sind immer die alten Geschichten, die von immer neuen Menschen erlebt werden." - William Faulkner, zitiert in: Handelsblatt, 21. April 2006, handelsblatt.com
  • "Es gibt Menschen, denen jedes Lob Tadel ist, das nicht das größte ist." - Jean Paul, Bemerkungen über den Menschen, SW Abt.2, Bd.5 - Quelle: G. Fieguth: Deutsche Aphorismen (1978, Philipp Reclam)"
  • "Es gibt Menschen die geizen mit ihrem Verstande, wie Andere mit ihrem Geld." - Ludwig Börne, Aphorismen, Nr. 6. Aus: Gesammelte Schriften. 3. Band. Milwaukee, Wis.: Luft, Bickler & Co., 1858. S. 306. Google Books
  • "Es gibt Milliarden von Menschen. Warum gibt es so wenig Menschlichkeit?" - Walter Ludin, Quergedanken
  • "Es gibt nur sittliche Unterschiede unter den Menschen, und jemand, der Höheres fühlt, muss Höheres leisten." - Paul Ernst, Saat auf Hoffnung
  • "Es ist ausgeschlossen, dass alle Verhältnisse gut sind, solange nicht alle Menschen gut sind, worauf wir ja wohl noch eine hübsche Reihe von Jahren werden warten müssen." - Thomas Morus, Utopia
  • "Es ist besser, ein unzufriedener Mensch zu sein als ein zufriedenes Schwein; besser ein unzufriedener Sokrates als ein zufriedener Narr. Und wenn der Narr oder das Schwein anderer Ansicht sind, dann deshalb, weil sie nur die eine Seite der Angelegenheit kennen. Die andere Partei hingegen kennt beide Seiten." - John Stuart Mill, Utilitarismus
  • "Es ist bezeichnend: Wo der Mensch sich nicht relativieren und eingrenzen läßt, dort verfehlt er sich immer am Leben: zuerst Herodes, der die Kinder von Bethlehem umbringen läßt, dann unter anderem Hitler und Stalin, die Millionen Menschen vernichten ließen, und heute, in unserer Zeit, werden ungeborene Kinder millionenfach umgebracht." - Joachim Meisner in seiner Predigt zum Dreikönigstag im Kölner Dom am 6. Januar 2005,beucker.de
  • "Es ist der höchste Zweck des Menschen als Abbild des Schöpfers, selbst kreativ zu sein.“ - Martina Schettina zur Eröffnung ihrer Ausstellung "zweitausendsex" in der Blau-gelben Viertelsgalerie Schloss Fischau am 23. Juni 2006, in: „zweitausendsechs“ Katalog Martina Schettina, Eisl und friends St. Gilgen 2006, und in einem Interview für Radio Niederösterreich am 25. Januar 2008
  • "Es ist ein Wunder, daß ich all meine Hoffnungen noch nicht aufgegeben habe, denn sie erscheinen absurd und unerfüllbar. Doch ich halte daran fest, trotz allem, weil ich noch stets an das Gute im Menschen glaube." - Anne Frank, Tagebucheintrag, 15. Juli 1944. Zitat entnommen der Ausgabe des Lambert Schneider Verlags, Hamburg, 1958, S. 282. Übersetzer: Anneliese Schütz
  • "Es ist kein Fisch ohne Gräten und kein Mensch ohne Mängel." - Julius Wilhelm Zincgref, Apophthegmata
  • "Es ist leichter, die Menschen zu lieben als zu ertragen - viele heftig zu lieben, als keinen zu hassen." - Jean Paul, Bemerkungen über den Menschen, SW Abt.2, Bd.5 - Quelle: G. Fieguth: Deutsche Aphorismen (1978, Philipp Reclam)"
  • "Es ist leichter, die Menschheit als einen Menschen zu kennen." - François de La Rochefoucauld, Reflexionen
  • "Es ist schön, zu denken, dass so viele Menschen heilig sind in den Augen derer, die sie lieben." - Christian Morgenstern, Stufen
  • "Es ist unmöglich, dass ein Mensch gut sei, außer er stehe im rechten Bezug zum gemeinen Wohl." - Thomas von Aquin, Summa theologiae I-II, q. 92 a. 1 ad 3, zitiert nach Störig, Hans-Joachim: Kleine Weltgeschichte der Philosophie. Erw. Neuausgabe. Fischer, Frankfurt a.M. 1997, S. 260
  • "Es ist vom Übel, wenn der Mensch nicht da ist, wohin er gehört. Und ich gehöre nicht in die Stadt." - Paula Modersohn-Becker, Briefe, 5. Dezember 1900
  • "Es ist wichtiger, Menschen zu studieren, als Bücher." - François de La Rochefoucauld, Nachgelassene Maximen
  • "Es steht der Mensch so hoch, wie er sich stellt." - Ernst Ziel, Moderne Xenien
  • "Es tritt der Mensch in jedes Alter als Novice ein." - Nicolas-Sébastien de Chamfort, Maximes et Pensées, Caractères et Anecdotes
  • "Es wäre aberwitzig, wenn wir uns um die Wurzeln der Bäume mehr kümmern würden als um die Wurzeln der Menschen." - Günter Nooke, zur Verankerung eines Staatsziels Kultur im Grundgesetz, die tageszeitung, 3. Juni 2005

F[Bearbeiten]

  • "Für mich gehört der Glaube zu den Grundlagen und Grundfesten des Lebens eines Menschen." - Alexander Solschenizyn, Spiegel Nr.30/2007 vom 23. Juli 2007, S. 102
  • "Für den Menschen gibt es nur eine Wahrheit, das ist die, die aus ihm einen Menschen macht." – Antoine de Saint-Exupéry, "Wind, Sand und Sterne", Karl Rauch Verlag, 1989, 18. Auflage, S.180
  • "Für mich ist eine Ehe nicht dazu da, Sicherheit zu bieten, sondern die Liebe zwischen zwei Menschen zu dokumentieren. […] Standesamtliche Ehen sollten in Zukunft auf sieben Jahre befristet und dann in Absprache der Partner aktiv verlängert oder aufgelöst werden." - Gabriele Pauli, zitiert in Stern, Die Welt vom 19. September 2007
  • "Für mich sind die Menschen in ihrer Würde gleich, aber nicht in ihren Lebenschancen. Da gibt es furchtbare Diskrepanzen. Die Politik ist dazu da, diese so weit es geht auszugleichen. Es geht um Chancengerechtigkeit." - Gesine Schwan, Interview mit der »Welt«, 13. März 2004, zitiert auch im »Tagesspiegel«, 19. März 2004
  • "Für wie selbstsüchtig man den Menschen auch halten mag, es gibt nachweislich einige Grundlagen seines Wesens, die dazu führen, dass er sich für das Schicksal anderer interessiert, deren Glück ihm notwendig erscheint, obwohl er nichts davon hat außer dem Vergnügen, es zu sehen." - Adam Smith, Die Theorie der ethischen Gefühle

G[Bearbeiten]

  • "Ganz gleich, wie lange ein Mensch leben darf, wie viel Kraft ein Mensch hat oder wie viele Gaben - du und ich, wir sind Geschöpfe der Liebe Gottes. Das macht uns alle je einzeln liebenswert und das Leben lebenswert." - Margot Käßmann, 1000fragen.de
  • "Gefährlich ists, den Leu zu wecken, // Verderblich ist des Tigers Zahn, // Jedoch der schrecklichste der Schrecken, // Das ist der Mensch in seinem Wahn." - Friedrich Schiller, Das Lied von der Glocke
  • "Gefühlsarme Menschen, die Ärmsten der Armen." - Gerhard Uhlenbruck, Weit Verbreitetes kurzgefasst, Ralf Reglin Verlag Köln, Ausgabe 2002, 25. Februar 2003, ISBN 3-930620-40-5
  • "Geld! Eine Flasche Wein und eine gute Zigarre, das ist alles, was der Mensch braucht. Auf alles andere kann er pfeifen." - Bernhard Kellermann, Das häßliche Mädchen. Berlin: Volk und Welt, 1979. S. 23
  • "Gewöhnlich glaubt der Mensch, wenn er nur Worte hört, // Es müsse sich dabei doch auch was denken lassen." - Johann Wolfgang von Goethe, Faust I, Vers 2565 f. / Mephistopheles
  • "Gibt es Schöneres als einen edlen Menschen?" - Paula Modersohn-Becker, Tagebuchblätter
  • "Göttlich denken, menschlich handeln." - Moritz von Egidy, Ernste Gedanken
  • "Gott verzeiht nicht, was die Menschen verzeihen. Die Menschen verzeihen nicht, was Gott verzeiht." - Franz Werfel, Zwischen Oben und Unten
  • "Gott will den Mann als Mann und die Frau als Frau und will, dass jeder von ihnen Mensch sei." - Paracelsus, Mensch und Schöpfung
  • "Greift nur hinein ins volle Menschenleben! // Ein jeder lebt's, nicht vielen ist's bekannt, // Und wo Ihr's packt, da ist's interessant." - Johann Wolfgang von Goethe, Faust I, Vers 167 ff. / Lustige Person

H[Bearbeiten]

  • "Hamburg ist die erste Stadt, in der ich herumlaufe und mich auskenne. Wo ich Menschen treffe, die mich kennen und die ich nicht bald wieder verlassen muss. Deshalb komme ich aus der Stadt wahrscheinlich nie mehr raus." - Cosma Shiva Hagen, Brigitte Nr. 18/2008 vom 13. August 2008, S. 75; Anmerkung: Bis zu ihrem zwölften Lebensjahr lebte Cosma Shiva Hagen zusammen mit ihrer Mutter Nina Hagen fast ausschließlich in Hotels auf der ganzen Welt. Dann zog sie ohne ihre Mutter zu ihrer Großmutter Eva Maria Hagen nach Hamburg
  • "Hat ein Mensch die Freude geopfert, heiß ich es kein Leben mehr, er ist lebendig tot. Füll meinetwegen dein Haus mit Schätzen, leb im Herrscherprunk - Ich gebe nicht den Schatten eines Rauchs für alles, wenn des Herzens Freude fehlt." - Sophokles, Antigone, 1165-1171 / Bote
  • "Heilige hat es immer gegeben, niemals aber noch einen Menschen, der das Recht gehabt hätte, einen andern Menschen heilig zu sprechen." - Arthur Schnitzler, Ungedrucktes (in: Österreichische Dichtergabe, Wien 1928)
  • "Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein!" - Johann Wolfgang von Goethe, Faust I, Vers 940 / Faust
  • "Himmel und Hölle ist im Menschen. Und es ist so, dass man mit diesem Stoff nun Einblick bekommt in die eigene Hölle oder den eigenen Himmel." - Albert Hofmann, Podiumsdiskussion "Was ist Bewußtseinserweiterung?", Heidelberg, Februar 1996; track 12 auf der audio-CD "Erinnerungen eines Psychonauten: Von der Entdeckung entheogener Drogen" supposé Köln, 2003, ISBN 3-932513-38-X; mit "Stoff" ist LSD gemeint
  • "Himmel und Hölle setzen zwei verschiedene Arten von Menschen voraus: gute und böse; aber der größte Teil der Menschen schwankt zwischen Laster und Tugend." - David Hume, Über die Unsterblichkeit der Seele (1757, postum veröffentl. 1777), übersetzt von Friedrich Paulsen, Leipzig 3: Meiner, 1905. S. 161 zeno.org

I[Bearbeiten]

  • "Ich bin ein Mensch und meine, daß mir nichts fremd ist, was Menschen betrifft." - Terenz, Heauton Timorumenos, 77, Akt I.i / Chremes
  • "...ich bin kein ausgeklügelt Buch, // Ich bin ein Mensch mit seinem Widerspruch..." - Conrad Ferdinand Meyer, Huttens letzte Tage (vorangestelltes Motto). 20. Auflage. Leipzig: Haessel, 1901. S. 1. Google Books-USA*
  • "Ich bin kein Mensch, ich bin Dynamit." - Friedrich Nietzsche, Ecce Homo, Warum ich ein Schicksal bin, 1.
  • "Ich bin zwar kein ganz fleißiger Kirchgänger, aber ich glaube schon, dass da eine Kraft ist, die größer ist als der einzelne Mensch. Und ich glaube, dass daraus auch viel Gutes entstehen kann." - Frank-Walter Steinmeier, Stern Nr. 12/2009 vom 12. März 2009, S. 46
  • "Ich frage mich, ob die Erinnerungen für uns Menschen nicht der Kraftstoff sind, von dem wir leben? Ob diese Erinnerungen wirklich wichtig sind oder nicht, ist für das Weiterleben nicht von Bedeutung. Sie sind nur Brennstoff." - Haruki Murakami, Afterdark. Übersetzer: Ursula Gräfe. btb Verlag, 1. Auflage, August 2007, ISBN 978-3-442-73564-8, S. 202
  • "Ich frage mich, wer den Menschen als vernunftbegabtes Lebewesen definiert hat. Das war die voreiligste Definition, die es je gegeben hat." - Oscar Wilde, Das Bildnis des Dorian Gray, Kapitel 2 / Lord Henry
  • "Ich fürchte, grad unter Menschen möchtest du ein Mensch zu sein verlernen. - Gotthold Ephraim Lessing, Nathan der Weise
  • "Ich glaube von jedem Menschen das Schlechteste, selbst von mir, und ich hab' mich noch selten getäuscht." - Johann Nepomuk Nestroy, Die beiden Nachtwandler, I, 16
  • "Ich habe bei Menschen nie an Kälte geglaubt. An Verkrampfung schon, aber nicht an Kälte. Das Wesen des Lebens ist Wärme. Selbst Hass ist gegen ihre natürliche Richtung gekehrte Wärme." - Peter Høeg, Fräulein Smillas Gespür für Schnee
  • "Ich habe vielleicht etwas Weltverbesserndes. Mein Leben ist eine giving-story. Ich habe verstanden, dass man contemporary sein muss, das future-Denken haben muss. Meine Idee war, die hand-tailored-Geschichte mit neuen Technologien zu verbinden. Und für den Erfolg war mein coordinated concept entscheidend, die Idee, dass man viele Teile einer collection miteinander combinen kann. Aber die audience hat das alles von Anfang an auch supported. Der problembewußte Mensch von heute kann diese Sachen, diese refined Qualitäten mit spirit eben auch appreciaten. Allerdings geht unser voice auch auf bestimmte Zielgruppen. Wer Ladyisches will, searcht nicht bei Jil Sander. Man muss Sinn haben für das effortless, das magic meines Stils." - Jil Sander, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22. März 1996
  • "Ich habe zwar wie die meisten Menschen im Musikgeschäft eine Therapie hinter mir, aber da wurde mir immerhin bescheinigt, frei herumlaufen zu dürfen." - Luci van Org, Stern Nr. 17/2008 vom 17. April 2008, S. 226
  • "Ich hasse das Wort billig. Menschen sind billig, Bekleidung ist dagegen teuer oder preiswert." - Karl Lagerfeld, im Zusammenhang mit der H&M Mode ausgesprochen, manager magazin, Heft 2/2005, manager-magazin.de
  • "Ich kenne viele Menschen, die in der Gesellschaft gut zu reden wissen: Aber ich kenne wenige, die gut zu hören verstehen." - Christian Garve, Über Gesellschaft und Einsamkeit
  • "Ich mache mir nichts aus Menschen: Und der Gedanke an Ruhm, an Erfolg - das ist nichts, weniger als nichts." - Katherine Mansfield, Tagebücher
  • "Ich schätze Stil, aber an einem Menschen interessieren mich andere Dinge. Was nützt mir jemand, der Stil hat, aber einen ganz unangenehmen Charakter? Da ist mir der schludrige Typ mit Herz lieber." - Max Raabe, Stuttgarter Zeitung Nr. 64/2008 vom 15. März 2008, S. 28
  • "Ich suche einen Menschen." - Diogenes von Sinope, als er mit einer Laterne in der Hand am hellichten Tage auf dem Marktplatz von Athen war; gemäß Diogenes Laertius, Leben und Meinungen berühmter Philosophen, VI, 41
  • "Ich weiß, daß ich ein Mensch bin, weder ein Gott, daß ich unzugänglich für jede Freude wäre, noch ein Tier, daß ich mich an sinnlichen Genüssen erfreute. Es bleibt also übrig, etwas von den Dingen zu suchen, die in der Mitte liegen." - Synesios von Kyrene, Dion Chrysostomos (orig. griechisch, 403 entstanden), übersetzt von Kurt Treu, Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 1959, Akademie Verlag Berlin, S. 27
  • " Ihr habt den Weg vom Wurme zum Menschen gemacht, und vieles ist in euch noch Wurm. " - Friedrich Nietzsche, Zarathustras Vorrede , (3)
  • "Im allgemeinen sei der Mensch mehr geneigt, die Sünden Anderer zu beichten, als seine eigenen." - Wilhelm Busch, Brief an Franz von Lenbach. 4. Febr. 91
  • "In den Momenten stärkster geistiger Anspannung sieht der Mensch keineswegs geistreich, vielmehr schafsdumm aus." - Arnold Mendelssohn, Gott, Welt und Kunst. Aufzeichnungen
  • "In der Nacht ist der Mensch nicht gern alleine." - Schlagertext von Willy Dehmel, gesungen von Marika Rökk in dem Spielfilm Die Frau meiner Träume, Deutschland 1944
  • "In der Wildnis finde ich etwas Wertvolleres und Verwandteres als auf den Straßen und in den Dörfern. In der ruhigen Landschaft, und besonders in der weit entfernten Linie am Horizont, erblickt der Mensch etwas, das so schön ist wie seine eigene Natur." - Ralph Waldo Emerson, Natur
  • "In jedes Menschen Gesichte // Steht seine Geschichte, // Sein Hassen und Lieben // Deutlich geschrieben; // Sein innerstes Wesen, // Es tritt hier ans Licht … // Doch nicht jeder kann's lesen, // Verstehn jeder nicht." - Friedrich von Bodenstedt, Das wahre Gesicht
  • "In phantasiereichen Menschen liegen, wie in heißen Ländern oder auf Bergen, alle Extreme eng beieinander." - Jean Paul, Die unsichtbare Loge
  • "Ist Dein auch alle Erdenpracht // Und aller Weisheitsblüte / Das, was Dich erst zum Menschen macht, // Ist doch allein die Güte." - Karl Emil Franzos, Grabinschrift von Franzos, von ihm selbst verfasst
  • "Ist doch der Mensch gleichwie nichts; seine Tage gehen dahin wie ein Schatten, er hüpft umher wie ein Bock, bläht sich auf wie eine Blase, faucht wie ein Luchs, frißt sich den Bauch voll wie eine Schlange, wiehert beim Anblick eines fremden Weibes wie ein Hengst, ist tückisch wie der Teufel; hat er seine Begierden gestillt, so schläft er, wann und wo ihn der Schlaf überfällt(...)" - Awwakum, Das Leben des Protopopen Avvakum, von ihm selbst niedergeschrieben, aus dem Altrussischen übersetzt von Gerhard Hildebrandt, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1965, S.52

J[Bearbeiten]

  • "Ja, es stimmt: wir haben einen furchtbaren Krieg hinter uns, einen Krieg, der uns zerstörte Kirchen und Häuser und ein Heer von Toten zurückgelassen hat. Aber zerstörte Kirchen und Häuser lassen sich wieder aufbauen, und Menschen werden jeden Tag genug geboren." - Johannes Leppich, „Thema 1", in: Pater Leppich spricht. Journalisten hören den ‚roten’ Pater, hg. von Günther Mees und Günter Graf, Düsseldorf 1952, S. 43. (Zitiert nach Dagmar Herzog, Die Politisierung der Lust - Sexualität in der deutschen Geschichte des zwanzigsten Jahrhunderts, München 2005, S. 94.)
  • "Ja, wir glauben, dass die Menschen noch einen höhern Beruf haben, als sich gegenseitig auszubeuten." - Moses Hess, Über die Not in unserer Gesellschaft und deren Abhülfe
  • "Jede große Zeit erfasst den ganzen Menschen." - Theodor Mommsen, Römische Geschichte
  • "Jede höhere Stufe, welche der Mensch betritt, erfordert eine andere Lebensordnung." Christoph Martin Wieland, Der goldne Spiegel und andere politische Dichtungen
  • "Jeder Mensch besitzt alle Talente, doch nur die hervorragendsten soll er ausbilden. Hier liegt aber der Grund, weshalb so viele hartnäckig ein unerreichbares Ziel verfolgen: sie haben das Gefühl, nicht ganz auf'm falschen Wege zu seyn." - Friedrich Hebbel, Sämtliche Werke: Tagebücher, 1. Band. 1127 (1838). Hist.-krit. Ausgabe besorgt von Richard Maria Werner. Zweite Abteilung. Neue Subskriptions-Ausgabe, 3. unv. Auflage. Berlin: Behr, 1905. S. 242. Google Books-USA*
  • "Jeder Mensch birgt Böses in sich" - Andrea Sawatzki, spiegel.de
  • "Jeder Mensch ist eine Melodie. Lieben heißt: sie innehaben. Ich bin für dich, du bist für mich ein Lied." - Franz Werfel, Ehespruch
  • "Jeder Mensch sollte Künstler sein. Alles kann zur schönen Kunst werden." - Novalis, Glauben und Liebe
  • "Jeder Mensch trägt einen Zauber im Gesicht: irgend Einem gefällt er." - Friedrich Hebbel, Sämtliche Werke: Tagebücher, 4. Band. 5874 (1861). Hist.-krit. Ausgabe besorgt von Richard Maria Werner. Berlin: Behr, 1905. S. 184 Internet Archive
  • "Jeder Mensch trägt in sich eine Welt, die sich aus allem zusammensetzt, was er gesehen und geliebt hat, und in die er immer wieder zurückkehrt, selbst wenn er eine fremde Welt durchstreift." - Napoléon III., in einem Brief vom 14. Dezember (auf See) an seine Mutter, aus: Joachim Kühn, Napoleon III, Ein Selbstbildnis in ungedruckten und zerstreuten Briefen, Napoleon-Museum Arenenberg 1993, ISBN 3-85809-086-7 A, S. 164
  • "Jeder ungebildete Mensch ist die Karikatur von sich selbst." - Friedrich Schlegel, Kritische Fragmente, Lyceum, 1797
  • "Jede Stufe der Bildung fängt mit Kindheit an. Daher ist der am meisten gebildete, irdische Mensch dem Kinde so ähnlich." - Novalis, Blüthenstaub
  • "Je mehr ein Mensch vom Leben aus Gott erfüllt ist, desto liebevoller wird er um die besorgt sein, die noch ohne Gott in der Welt leben." - John Wesley, Über allem die Liebe
  • "Je mehr sich unsere Bekanntschaft mit guten Büchern vergrößert, desto geringer wird der Kreis von Menschen, an deren Umgang wir Geschmack finden." - Ludwig Feuerbach, Abälard und Heloise, 1834

K[Bearbeiten]

L[Bearbeiten]

M[Bearbeiten]

  • "Magen und Blase des Menschen nimmt Alles auf, womit er sich nährt. Wenn diese beiden zu viel Speisen und Getränke bekommen, verursachen sie im ganzen Leibe einen Sturm der bösen Säfte, wie die Elemente nach Art des Menschen." - Hildegard von Bingen, Therapeutisches Monatsheft, 16. Jahrgang, Juni 1902
  • "Man darf nicht die Demokratie zum Vorwand nehmen und ein Land angreifen. Die Menschenrechte kann man den Menschen gewiss nicht durch Bomben bringen. Es darf auch nicht sein, daß man den Kampf gegen eine Diktatur zum Vorwand nimmt, um die Ressourcen einer Nation zu rauben. Demokratie und Menschenrechte können nur mit dem und durch den Willen der Menschen verwirklicht werden, nicht dagegen." - Shirin Ebadi, fünfte Weltethos-Rede, »Der Beitrag des Islam zu einem Weltethos«, 20. Oktober 2005, Tübingen, weltethos.org
  • "Man eilt herbei, um die Unglücklichen zu betrachten, man bildet eine Gasse oder stellt sich an die Fenster, um die Züge und die Haltungen eines Menschen zu beobachten, der zum Tode verurteilt ist und weiß, dass er sterben muss: eitle, bösartige, unmenschliche Neugierde!" - Jean de La Bruyère, Die Charaktere
  • "Man hat Arbeitskräfte gerufen, und es kommen Menschen." - Max Frisch, Überfremdung, In: Öffentlichkeit als Partner, edition suhrkamp 209, zitiert in "Stich-Worte. Ausgesucht von Uwe Johnson, Suhrkamp Verlag Frankfurt am Main, 1975, S. 189
  • "Man ist versucht, den Menschen als vernunftbegabtes Tier zu definieren, das immer die Geduld verliert, wenn es der Vernunft gemäß handeln soll." - Oscar Wilde, Der Kritiker als Künstler / Gilbert
  • "Man möchte wahrlich sagen: die Menschen sind die Teufel der Erde, und die Tiere die geplagten Seelen." - Arthur Schopenhauer, Ueber Reglion
  • "Man sieht durch den Menschen, was der Mensch ist." - Tilo Schabert, Die Architektur der Welt
  • "Manche Finanzinvestoren verschwenden keinen Gedanken an die Menschen, deren Arbeitsplätze sie vernichten - Sie bleiben anonym, haben kein Gesicht, fallen wie Heuschreckenschwärme über Unternehmen her, grasen sie ab und ziehen weiter. Gegen diese Form von Kapitalismus kämpfen wir." - Franz Müntefering, Bild, 16. April 2005
  • "Manche Menschen gelten nur deshalb etwas in dieser Welt, weil ihre Fehler die Fehler der Gesellschaft sind." - François de La Rochefoucauld 150 Maximen, J. Schmidt, 4. Auflage, Heidelberg, 1979
  • "Manche Menschen werden von Hähnen geweckt, andere davon, dass die Stille zu groß ist." - Henning Mankell, Hunde von Riga, S. 251
  • "Man muss nüchterne, geduldige Menschen schaffen, die nicht verzweifeln angesichts der schlimmsten Schrecken und sich nicht an jeder Dummheit begeistern. Pessimismus des Verstandes, Optimismus des Willens." - Antonio Gramsci, Gefängnishefte, H. 28, §11, 2232
  • "Meine Herren Richter,
Ich bin angeklagt, zu 30 Millionen Franzosen, Proletarier wie ich, gesagt zu haben, daß sie das Recht auf Leben hätten. Wenn das ein Verbrechen ist, so scheint es mir wenigstens, dann sollte ich mich dafür nur vor Menschen verantworten, die in dieser Sache weder Richter noch Parteien sind." - Louis-Auguste Blanqui in seiner Verteidigungsrede vor dem Schwurgericht am 12. Januar 1832, übersetzt von Dagmar Dilcher, aus: Auguste Blanqui, Instruktionen für den Aufstand, herausgegeben von Frank Deppe, Frankfurt am Main 1968
  • "Meine persönliche Theorie ist: Der Mensch macht Kunst, weil er träumt. Und weil er diesen Zustand einer anderen, möglichen Welt, die er im Traum als real empfindet, in dieser Welt nachbauen will, gibt es Kunst." - Christof Wackernagel, Stuttgarter Zeitung Nr. 134/2008 vom 11. Juni 2008, S. 35
  • "Mensch sein heißt ja niemals, nun einmal so und nicht anders sein müssen, Mensch sein heißt immer, immer auch anders werden können." - Viktor Frankl, Im Anfang war der Sinn, München 1986, S. 71
  • "Menschen brauchen nun mal für jedes Wehwehchen einen zuständigen Gott. Die in den letzten zwei Jahrtausenden in den Himmel aufgenommenen christlichen Heiligen machen da keine Ausnahme." - Erich von Däniken, Die Augen der Sphinx, ISBN 3-442-12339-9
  • "[...] Menschen, die nur die eine Seite irgendeiner Wahrheit erblickt haben." - Egon Friedell, Kulturgeschichte der Neuzeit. München: Beck, 1969. S. 375; gemeint sind Gelehrte
  • "Menschen, die Dinge reparieren können, sind in der Regel kleingeistige Eiferer." - Don DeLillo, Weißes Rauschen. München, 1984. Übersetzer: Helga Pfetsch. ISBN 3442462940, ISBN 978-3442462940
  • "Menschen, die einander ohne tatsächlich klaren Grund nicht trauen, trauen sich selber nicht." - Friedrich Theodor Vischer, Auch Einer. Eine Reisebekanntschaft. 40. Gesamt-Auflage. Stuttgart und Leipzig: Deutsche Verlags-Anstalt, 1908. S. 505. Google Books-USA*
  • "Menschen, die mit Leichtigkeit fremde Sprachen erlernen, haben gewöhnlich einen starken Charakter." - Ludwig Börne, Das Staatspapier des Herzens. Fragmente und Aphorismen. Hg. von Werner Ehrenforth. Köln: Bund-Verlag, 1987. ISBN 3-7663-3036-5. gutenberg.de
  • "Menschen, Menschen alle, streckt die Hände // Ueber Meere, Wälder in die Welt zur Einigkeit! // Daß sich Herz zu Herzen sende: // Neue Zeit!" - Gerrit Engelke, Mensch zu Mensch. Aus: Rhythmus des neuen Europa. Gedichte. Jena: Diederichs, 1921. S. 7
  • "Menschen miteinander gibt es nicht. Es gibt nur Menschen, die herrschen, und solche, die beherrscht werden." - Kurt Tucholsky, "Der Mensch", in "Die Weltbühne", 16. Juni 1931, S. 889
  • "Menschen mögen im Verbund von Aktiengesellschaften und Nationen abscheulich wirken; es mag Schurken, Narren und Mörder unter ihnen geben; Menschen mögen gemeine und mickrige Visagen haben, aber der Mensch ist seinem Ideal nach ein so edles und funkelndes, ein so großartiges und strahlendes Geschöpf, daß all seine Mitmenschen herbeieilen sollten, um einen etwaigen Schandfleck mit ihren kostbarsten Gewändern zu bedecken." - Herman Melville, "Moby Dick", Kapitel 26, Ritter und Knappen. online-literature.com
  • "Menschen nehmen nur dann die klügste Lösung, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind." - Harald Lesch, Alpha Centauri, 11. April 2007: "Was sind Wurmlöcher?"
  • "Menschen sind nicht vorhersehbar. Sie können sich von einem Tag auf den anderen zu- oder abwenden." - Andrea Sawatzki, db Mobil, Magazin der Deutschen Bahn Nr. 12/2008, S. 8
  • "Millionen Menschen in diesem Land verdienen wenig, viel zu wenig, und gehen trotzdem jeden Tag zur Arbeit, oft ihr Leben lang. Das sind für mich die wahren Helden unserer Zeit." - Olaf Scholz, Stern Nr. 31/2008 vom 24. Juli 2008, S. 68
  • "Mit dem Alter werden die meisten Menschen nicht nur alt, sondern auch närrisch." - Benvenuto Cellini, La vita di Benvenuto Cellini fiorentino scritta (per lui medesimo) in Firenze, 9. Kapitel
  • "Mit jedem Menschen, der geboren wird, erscheint die menschliche Natur immer wieder in einer etwas veränderten Gestalt." - Christian Garve, Über Gesellschaft und Einsamkeit
  • "Mit zwanzig Jahren // ist der Mensch ein Pfau, // mit dreißig ein Löwe, // mit vierzig ein Kamel, // mit fünfzig eine Schlange, // mit sechzig ein Hund, // mit siebzig ein Affe, // mit achtzig - nichts." - Baltasar Gracián y Morales, Handorakel und Kunst der Weltklugheit

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Siehe auch: Menschheit, Menschengeschlecht, Menschlichkeit, Übermensch, Mensch (a-d), Mensch (n-z)
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Gegenbegriff: Tier, Pflanze